Hausmittel gegen Sonnenbrand – Soforthilfe im Sommer

Fast scheint es, als gehöre ein Sonnenbrand zu Sommer, Sonne, Strand dazu. Es passiert schnell, im Becken des Freibades toben reicht oft schon aus, denn durch das Wasser und die Bewegung merkt man die drohende Gefahr der intensiven Sonneneinstrahlung nicht. Oder man legt sich gemütlich an den Strand, nur ein halbes Stündchen – und nickt ein.

Typische rote Verfärbung – Symptome von überreizter Haut durch intensive Sonnenstrahlung – Haut benötigt dringend eine sofortige Pflege!


Wann spricht man von einem Sonnenbrand?

Sonnenbrand ist – bei Lichte betrachtet – eine Verbrennung der Haut durch UV-Licht. Dabei schafft es der Körper nicht mehr, mittels „Reparaturarbeiten“ entgegenzuwirken. So gelingt es den Strahlen, bis in tiefere Hautschichten vorzudringen und dort Entzündungen auszulösen. Fatal: Sonnenbrand zeigt sich nicht sofort. Oft bemerken Betroffene erst am nächsten Tag das wahre Ausmaß des Sonnenbrandes. Spätestens jetzt gilt es zu handeln, keinesfalls ist das Warten auf Besserung eine Option.

Großflächigen Sonnenbrand mit Blasenbildung und Schmerzen sollte sich ein Arzt ansehen, leichter Sonnenbrand kann mit einfachen Hausmitteln gut selbst behandelt werden.

Die besten Hausmittel bei Sonnenbrand

• Kühlung

Wer einen Sonnenbrand hat, kühlt die betroffenen Stellen – allerdings eignen sich Tiefkühlprodukte hier nicht. Die Kältewirkung wäre zu groß, was die Abwehrkräfte völlig überfordert. Wirkungsvoll sind Leinentücher, die in kaltes Wasser getaucht, ausgewrungen und auf die verbrannten Stellen gelegt werden. Diesen Vorgang so oft wie möglich wiederholen, damit der Heilungsprozess beschleunigt wird. Innerlich benötigt der Körper ebenfalls Hilfe und zwar in Form von Trinken.

Der Flüssigkeitsverlust muss ausgeglichen werden, deswegen empfehlen Experten bei einem Sonnenbrand Wasser, ungesüßten Tee oder mit Wasser vermischte Fruchtsäfte zu trinken.

• Gurken, Kartoffeln oder Ringelblumen

Einen kühlenden Effekt haben Gurkenscheiben, rohe Kartoffelscheiben oder Ringelblumensalbe. Allerdings ist es mühsam, einen verbrannten Rücken mit einzelnen Gurken- oder Kartoffelscheiben abzudecken, doch bei kleineren Flächen bietet Gemüse eine gute Alternative zu chemischen Salben.

Ringelblumensalbe ist eine ausgezeichnete Option, achte jedoch darauf,  dass es sich um eine reine und natürlich produzierte Salbe mit Ringelblumen handelt. Synthetische Zubereitungsarten schaden sonst eher.

• Propolis

Bei einem Sonnenbrand empfiehlt sich als eines der wirksamsten Hausmittel Propolis – innerlich und äußerlich. Es geht effektiv gegen entzündliche Prozesse vor und verhindert eine drohende bakterielle Infektion. Innerlich stärkt das Bienenharz die Abwehrkräfte, was letztendlich dem Organismus hilft, mit der Verbrennung fertig zu werden.

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Äußerlich wirkt Propolis als Creme kühlend und zugleich heilend. Die Hautstruktur kann sich aufbauen und vor allem findet der Heilungsprozess beschleunigt statt. Genau das ist ein wichtiger Punkt, denn bei Verbrennungen muss dem Körper schnellstmöglich geholfen werden, um Spätfolgen zu vermeiden.

Propolis ist ein wirksames Mittel, um das Immunsystem effektiv zu unterstützen – je stärker das Abwehrsystem, umso schneller schreitet der Heilungsprozess voran.

• Aloe Vera

Aloe Vera ist eine uralte Heilpflanze, die im arabischen Raum seit Jahrtausenden verwendet wird. Das Gel der dicken, fleischigen Blätter wirkt erfrischend, kühlend und ist reich mit Nährstoffen gespickt. Fast scheint es, als hätte die Natur das Liliengewächs kreiert, um dem Menschen Gutes zu tun.

So wirkt Aloe Vera immunstärkend, fördert die Zellerneuerung und lindert Schmerzen. Nur wenige Pflanzen weisen so viele Inhaltsstoffe vor, wie das Liliengewächs mit der Optik eines Kaktus. Bei einem Sonnenbrand die betroffene Stelle entweder mit einem Gel oder direkt mit dem Saft der Pflanze einreiben, das lindert schon mal.

Was nicht empfehlenswert ist:

nach wenigen Tagen beginnt sich die Haut zu “schälen”. Hier ist Pflege angesagt!

Oft ist zu lesen, man solle einen Sonnenbrand mit Quark oder Joghurt kühlen. Dieser an sich nachvollziehbare Rat hat seine Tücken: Zwar beinhalten die Molkereiprodukte eine ausgezeichnete Kühlung, aber sie haben auch eine eigene Bakterienkultur.

Bei einem Sonnenbrand dürfen jedoch keinesfalls Bakterien durch die Hautschichten eindringen, um weitere Entzündungen zu verhindern. Deswegen lieber mit feuchten Tüchern oder Gemüse kühlen – oder gleich auf die bewährten Kräfte von Propolis setzen.

Bitte beachten Sie, dass Naturprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
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