Akazienhonig • Herkunft, Geschmack, Kaufempfehlung

Obwohl die Honigverordnung sehr streng ist, darf der Honig der Robinie als Akazienhonig bezeichnet werden. Streng genommen, ist die Baumart Akazie zwar der Robinie ähnlich, doch es handelt sich um zwei verschiedene Baumarten. Während die Robinie hierzulande gut gedeiht, benötigt die echte Akazie ein völlig anderes Klima. Akazienhaine sind im südlichen Europa zu finden, sie fühlen sich im tropischen oder subtropischen Klima wohl.

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Warum wird Robinienhonig als Akazienhonig bezeichnet?

Akazie
Die Blüte der Akazie

Die Robinie ähnelt der Akazie, etwa vom Blattaufbau her. So bürgerte sich im Lauf der Jahre die Bezeichnung „falsche Akazie“ in der Umgangssprache ein. Das „falsche“ wurde irgendwann weggelassen und heute ist die Rede von der Akazie, wenn eigentlich die Robinie gemeint ist. Klingt kompliziert? Ist es auch. Letztendlich siehst du beim Honig anhand des Ursprungslandes, ob es „echter“ Akazien- oder eben Robinienhonig ist – der jedoch auch Akazienhonig ist.

Stammt die goldfarbene Köstlichkeit aus unserer Region, handelt es sich um Robinienhonig. Findest Du das Herkunftsland Afrika, Australien oder den südlichen Zipfel von Europa als Herkunftsland angegeben, dürfte es sich um echten Akazienhonig handeln.

Falscher Akazienhonig – ein Qualitätsmangel?

Nein, keineswegs. Akazienhonig ist ein kulinarisches Highlight für Honig-Liebhaber. Die falsche Akazie ist ein sommergrüner Laubbaum, der zur Ordnung der Schmetterlingsblütler und zur Familie der Hülsenfrüchtler zählt. Imker, die ihren Bienen Scheinakazien anbieten können, haben Glück. Scheinakazien produzieren ausreichend Pollen und Nektar, sodass die Tiere hinreichend versorgt sind – und mit ihnen der Mensch.

Die Robinie, oder auch “falsche Akazie”

Das Besondere an dieser Honigsorte

Nicht nur Kenner schätzen den wunderbaren Geschmack dieses Honig. Übrigens sind sich die Baumarten Akazie und Robinie geschmacklich sehr nahe, zumindest im Honigglas. Da es sich bei beiden um ausgesuchte Spezialitäten handelt, kann es schon sein, dass du etwas tiefer in die Geldbörse greifen musst – doch es lohnt sich absolut.

Geschmack

Der Honig der Akazie ist sehr mild, aromatisch und fein. Der Fructosegehalt ist hoch, der Glucosegehalt hingegen recht niedrig, deswegen kristallisiert er oft erst nach vielen Jahren aus.

Der gesundheitliche Nutzen

Der Honig beinhaltet zahlreiche gesundheitsfördernde Substanzen, etwa Mineralstoffe, Vitamine, Inhibine und Serotonin. Besonders letztgenannte Stoffe haben den Ruf, entzündungshemmend und antimikrobiell zu wirken. Gerne wird er bei Erkältungskrankheiten oder Verdauungsbeschwerden eingesetzt.

Überdies dient Akazienhonig sogar der Kosmetik, denn die Haut profitiert von den Inhaltsstoffen der falschen Akazie.

Wie kann man Akazienhonig nutzen?

In erster Linie ist der helle, klare Honig natürlich ein besonderes Schmankerl als Brotaufstrich. Darüber hinaus kannst du mit ihm wunderbar deine Salatsoße verfeinern, den Braten einreiben oder ihn als Süßungsmittel im Tee verwenden.

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Der Akazienhonig ist in hochwertiger Qualität erhältlich und überzeugt durch seine Reinheit und hochwertige Qualität. Eine besondere Leckerei ist natürlich das enthaltene Wabenstück.

Dank der ergiebigen Produktion der Scheinakazien finden die Tiere ausreichend Pollen und Nektar zum Sammeln. Eine deutsche Imkerfamilie erntet ihn in den großen Akazienhainen Ungarns.

Der Honig bietet Premiumqualität, was sich geschmacklich und optisch zeigt.

Fazit

Ob du ihn nun Akazien- oder Robinienhonig nennen möchtest – es ist ein edler, feiner und sehr milder Honig, der in heller Farbe und klarer Konsistenz erhältlich ist. Robinienhonig wird umgangssprachlich als Akazienhonig bezeichnet, was vermutlich an der Ähnlichkeit der Blattstrukturen liegt. Echter Akazienhonig ist sehr selten und kommt nur in tropischen Regionen vor.

Doch die Robinienhaine, die ihre Heimat auf dem europäischen Kontinent haben, bieten den kleinen Nutztieren hinrei wachend Pollen und Nektar. Dadurch ist der Hochgenuss eigentlich fast immer erhältlich.

Akazienhonig schmeckt nicht nur mild, sondern er behält auch sehr lange seine Konsistenz. Er kristallisiert also nicht so schnell aus.

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