Lindenhonig – Herkunft, Geschmack & meine Kaufempfehlung

Er gehört zu den Sorten, die jedem Honigfreund das Herz höher schlagen lässt. Lindenhonig ist vielschichtig, lecker, ein geschmackliches Highlight und immer wieder anders. Warum? Ganz einfach, weil er aus der Blüte der Linde, aus Honigtau oder aus einer Mischung derer beider bestehen kann. Wie das geht? Hier kommt des Honigs Lösung:

 

Meine Empfehlung:

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Das Besondere am Lindenhonig

Mit einer Farbe ausgestattet, die zwischen heller Zartheit über dunkelbraun bis dunkelgrün schwankt, verbindet Lindenhonig eine leckere Ergänzung am Frühstückstisch sowie viele gesunde Eigenschaften mit einer feinen Heilwirkung.

Der leichte Geruch nach Menthol und ätherischen Ölen macht aus diesem Sortenhonig ein erfrischender Begleiter auf dem Frühstücksbrötchen oder im Müsli. Mit einem fruchtigen und kräftigen Geschmack ausgestattet, erweist sich dieser Sortenhonig als Honig für Kenner.

Dabei kann der Honig aus Blütenhonig oder aus Honigtau bestehen. Verschiedene Lindenbäume kommen bei der Herstellung des Honigs zur Verwendung. Reiner Sortenhonig aus Linde, der nicht aus dem Honigtau, sondern ausschließlich aus dem Nektar gewonnen wurde, besitzt eine weiße Farbe.

Die Linde als Ausgangspunkt für die fleißigen Sammler

Die bis zu 40 Meter hohen Laubbäume finden sich in ganz Deutschland wieder. Mache sind echte Methusalems, sie haben schon einige hundert Jahre auf dem Buckel.

Obwohl die Artenvielfalt der Linden schier unüberschaubar ist, recken in Deutschland lediglich die Sommerlinde, die Winterlinde sowie die Silberlinde ihren Stamm und ihre belaubten Äste in die Höhe. Ob in der Folklore oder für die Forstwirtschaft, schon immer spielt die Linde dabei eine wichtige Rolle in unserem Land.

Das Holz der Linde findet beim Möbelbau und in der Bildhauerei seine Verwendung. In früherer Zeit wurde die Rinde der Linder zur Produktion von robusten Seilen und Taschen genutzt, später jedoch durch Leinen ersetzt. Aufgrund ihrer Größe, bilden Linden eine hohe Blütenpopulation aus und bieten sich daher perfekt für die Honigproduktion an.

Die Herstellung

Die Herstellung des Lindenhonigs konzentriert sich sowohl auf den Nektar als auch auf den Honigtau, den die Pflanze abgibt. Für die Produktion versammeln sich Bienenvölker auf ganzen Lindenhainen, also einer Ansammlungen von Lindenbäumen, die auch als Bienenweide bezeichnet werden.

Der Lindenhonig wird als Nektar gesammelt und ergibt dadurch den reinen, weißen Lindenhonig. Andere Lindenhonig-Sorten setzen hingegen auf Honigtau oder eine Mischung. Dieser Lindenhonig fällt hingegen eher braun bis grünlich aus und besitzt eine flüssige bis cremige Konsistenz. Das typische Aroma der Lindenblüte bleibt durch den Prozess der Herstellung erhalten.

Die Heilwirkung des Lindenhonigs

Schon seit je her war die Heilwirkung der Linde bekannt. Nicht nur Lindenblüten ergeben bei jeglichen Erkältungserscheinungen einen wirkungsvollen Tee. Auch der Lindenhonig besitzt die Heilwirkstoffe der Linde und gibt diese ab. Die Inhaltsstoffe besitzen eine beruhigende Wirkung auf die Nerven und werden in der Naturheilkunde bei Unruhe verwendet.

Die Linde kann, richtig dosiert, sogar schweißtreibend wirken, ideal für Erkältungen und Fiebererscheinungen aller Art. Lindenhonig eignet sich außerdem für Hustenbeschwerden und lindert diese recht erfolgreich. Die ätherischen Öle der Linde sorgen dafür, dass sich der Schleim lösen und leichter abgehustet werden kann.

Einige Verwendungsmöglichkeiten

Das intensive Aroma des Lindenhonigs eignet sich für Speisen, die aufgrund ihrer Süße oder Würze dominieren. Kartoffelgerichte oder gegrilltes Fleisch lassen sich mit der Zugabe von diesem Honig leicht karamellisieren und verleihen dem Essen eine besondere Note. Lindenhonig im Erkältungstee oder sogar im Kaffee erzeugt eine aromatische Abwechslung. Der reine Honig ohne Honigtau-Anteil, muss vor der Weiterverarbeitung leicht erwärmt werden.

Hohe Hitze verringert die Heilwirkung des Honigs. Als leichter zu verarbeiten gilt Honig mit einem höheren Honigtau-Anteil. Dieser besitzt eine flüssige Form und kann optimal in Dips, Suppen, Getränke oder Quarkspeisen gerührt werden. Geschmacklich interessant erweist sich zudem die Kandierung von Nüssen und Früchten mit dem speziellen Aroma des Honigs.

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Der Lindenhonig in bester Bio-Qualität stammt aus Deutschland und hat und erfüllt sämtliche Voraussetzungen, um die Bio-Zertifizierung tragen zu dürfen.

Wahlweise entscheidest du dich für ein 500-Gramm Glas – oder du greifst gleich auf 2 mal – beziehungsweise 6 mal 500 Gramm zurück.

Denn eines dürfte sicher sein: der Geschmack des Lindenhonigs vom Allos überzeugt auf der ganzen Linie.

Fazit

Der Honig vom Honigtau oder dem Nektar der Linde punktet durch ein intensives, mentholhaltiges und an ätherische Öle erinnerndes Aroma. Leicht würzig und süß, besitzt dieser Honig viele wichtige Heilwirkstoffe, die auch in den getrockneten Lindenblüten zu finden sind. Die Heilwirkung betrifft insbesondere Erkältungen und Begleiterscheinungen.

Der Sortenhonig kann je nach Vorkommen eine flüssige bis cremige Konsistenz besitzen. Der außergewöhnliche Geschmack passt zu würzigen und kräftigen Speisen. Für Liebhaber von Sortenhonig, für echte Genießer und für solche die es werden wollen – Lindenhonig versuchen. Es lohnt sich. Versprochen.

Bevor du gehst..

Mein Tipp: diese Tropfen verwende ich selbst: