Bienenhonig

Bei der genaueren Definition des Begriffes „Bienenhonig“ erklärt es sich von selbst: Bienenhonig ist – wenn überhaupt – ein Oberbegriff für Honig. Denn abgesehen von den veganen Honigsorten ist jeder Honig ein Bienenhonig – immerhin sammeln die kleinen Flugtiere den Nektar oder Honigtau, um daraus Honig zu produzieren.

Bienenhonig – nicht die Biene macht den Unterschied

Bienen, die im südöstlichen Australien beheimatet sind, fliegen gerne die Südseemyrte – auch als Manuka Strauch bezeichnet – an. Aus dem Nektar dieser Pflanze entsteht dann der bekannte Manuka Honig – ein Bienenhonig, der jedoch inhaltlich von der Südseemyrte geprägt ist, also auch nach der Pflanze benannt ist.

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Ebenso verhält es sich beispielsweise beim Waldhonig. Bienen sammeln den sogenannten „Honigtau“ und verarbeiten ihn zu Honig. Da die Tiere im Wald umherfliegen, ist es Waldhonig.

So gesehen, gibt es eigentlich keinen „Bienenhonig“, da (fast) immer nur die Pflanzenart als Bezeichnung dient.

Wie kommt es zum Namen „Bienenhonig“?

Im Grunde ist es einfach: Bienen produzieren Honig, also nennen manche Zeitgeister das Produkt so. Egal, ob es sich jetzt um Buchweizenhonig, Lindenhonig, Akazienhonig oder Tannenhonig handelt.

Dieses Phänomen gibt es oft, das entweder einzelnen Begriffen falsche Aspekte zugeordnet werden oder dass sie missbräuchlich verstanden werden.

Deswegen solltest du beim Kauf darauf achten, welcher Sorte der Honig zugehörig ist. Es gibt nämlich enorme Unterschiede zwischen den Honigsorten – auch wenn sie alle zwei Dinge einen: Sie schmecken wunderbar – und Bienen sind die Produzenten.

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