Lavendelhonig – Herkunft, Geschmack, Kaufempfehlung

Honig ist nicht gleich Honig. Es gibt unterschiedliche Honigarten, so beispielsweise Sortenhonig. Dieser unterscheidet sich in Sachen Preis und Qualität von herkömmlichen, preiswerten Honigarten.

Damit Sortenhonig seinen Namen tragen darf, gibt es gewisse Kriterien zu erfüllen. So muss der Nektar zu mindestens 60 Prozent von einer bestimmten Pflanzenart stammen, beispielsweise vom Wildlavendel.

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Der Paragraf 3 Abs. 3 Nr. 1 der Honigverordnung nimmt die Definition noch etwas genauer, denn darin heißt es: der Honig muss vollständig oder überwiegend von der bezeichneten Blüte oder Pflanze stammen. Dies lässt sich dann auch mikroskopisch nachverfolgen. Imker die sich nicht an die strenge Honigverordnung halten und ihren Sortenhonig unrechtmäßig bezeichnen, machen sich im schlimmsten Falle sogar strafbar.

Den Verbraucher schützt das Gesetz damit vor Falschetikettierungen und gewährt eine gleichbleibende Qualität des Sortenhonig, der beispielsweise von der Linde, dem Löwenzahn oder eben auch dem Lavendel stammt, was natürlich unterschiedliche Aromen hervorbringt. Das ist der Grund, warum du Lindenhonig oder auch Löwenzahnhonig genießen kannst.

Lavendelhonig – was ist das denn genau?

Lavendelhonig stammt meist aus Frankreich und wird dort in der Provence hergestellt. Der als “Miel de Lavande” bezeichnete Honig, überrascht mit seinem außergewöhnlichen Aroma. Ein Hauch von Frucht, eine Nuance süße Natur kennzeichnen den Honig aus wildromantischen Landschaftsregionen.

Der weiß-gelbe Honig ist sowohl in cremiger als auch in flüssiger Form erhältlich und ist ein waschechter Sortenhonig. Die Bienen im Herstellungsgebiet nutzen dabei den Lavendel, wie Berglavendel, für das Sammeln des begehrten Nektar.

Trotz der Namensbezeichnung, schmeckt der Honig nicht nur nach Lavendel, bietet jedoch einen intensiven Geschmack. Je dunkler der Honig ausfällt, desto aromatischer ist er.

Hochwertiger Lavendelhonig wird durch eine ökologische Erzeugung unterstützt. Obwohl er auch als günstiges Massenprodukt erhältlich ist, empfiehlt sich der Geschmack des echten Bio-Honigs – er ist ein wenig tiefgründiger, ein bisschen aromatischer und insgesamt einfach „runder“.

Das Besondere an dieser Sorte

Damit der Lavendelhonig zu seiner Sortenbezeichnung kommt, müssen die Bienen des Imkers die Lavendelblüten anfliegen. Oft handelt es sich dabei um freistehende, natürliche Lavendelfelder oder solche, die speziell in ökologischer Anbauweise heranwachsen. Bis zu 48 % Zuckergehalt kann der Nektar der Lavendelblüten letztlich aufweisen.

Lavandula angustifolia, so die lateinische Bezeichnung des Lavendels, kann je nach Wuchs eine Höhe von einem bis sogar zwei Metern aufweisen. Lavendel wächst dabei nicht ausschließlich in der Provence in Frankreich, sondern ist nahezu im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. Für die Imkerei werden jedoch speziell angelegte Lavendelfelder in der Hoch-Provence verwendet, die inzwischen sogar zum attraktiven Ausflugsziel vieler Touristen geworden sind.

Von Juni bis August blüht die Pflanze in violetter Pracht und bietet einen unvergleichlichen Duft. In dieser Zeit werden auch die Bienen aktiv, die für die Gewinnung des Nektar des Lavendelhonigs zuständig sind.

Die Lavendelblüte dient Mensch und Tier

Bienen sammeln den Nektar der Lavendelblüte vorzugsweise am Tag und “stocken” diesen in den Waben auf. Damit der Honig nicht gärt, sorgen die Bienen in der Nacht mit ihrem Flügelschlag im Inneren des Bienenstocks für eine Luftzufuhr des Nektar. Dieser Prozess entzieht dem Nektar zudem unnötige Flüssigkeit.

Die Bienenstöcke, die in der Nähe von Lavendelfeldern zum Einsatz kommen, müssen eine gewisse Größe besitzen, um die anstrengende Arbeit des Sammelns und Aufbewahrens zu gewährleisten.

Zu kleine Bienenkolonien könnten die Arbeit daher nicht verrichten. Immer wieder haben Imker mit den Witterungsbedingungen der Natur und Bienenkrankheiten zu kämpfen, welche den Ertrag schmälern können. Bienen bevorzugen in der Regel fest abgesteckte Sammelgebiete.

Daher werden die Lavendelfelder speziell gepflegt und angelegt, um den Bienen die beste Möglichkeit zu bieten, Nektar für den Lavendelhonig zu sammeln. Damit arbeiten die kleinen Nutztiere quasi „Hand-in-Hand“ mit uns Menschen – Imker stellen ihnen gesunde Pflanzen zur Verfügung und so können die Tiere mehr Honig produzieren, als sie selbst benötigen – dieser Überschuss kommt in den Handel und du kannst ihn kaufen.

Die Heilwirkung

Lavendelhonig wird sogar eine spezielle Heilwirkung nachgesagt. In erster Linie wirkt der wohlschmeckende Sortenhonig auf vielfältige Weise antibakteriell und wird nicht grundlos als biologisches Antibiotika bezeichnet, auch wenn er nicht die Heilwirkung wie beispielsweise Manuka Honig innehat. Dennoch tut es einfach dem Organismus gut – etwa bei einer Erkältung – einen Tee mit Lavendelhonig zu trinken.

Eine natürliche und schonende Produktion kann die Wirkung zusätzlich unterstützen. Das ätherische Öl im Lavendel hilft bei vielen Beschwerden, wie Erkältungen, Magen-Darm Beschwerden, Kreislauf-Beschwerden oder sogar Angsterscheinungen und Nervosität. Auch im Lavendelhonig sind Restbestände des Lavendels erhalten, die dem menschlichen Körper eine positive Bereicherung bieten.

Verwendungsformen

Wie Akazienhonig, Fenchelhonig, Buchweizenhonig oder Wabenhonig lässt sich auch dieser Honig auf vielfältige Weise nutzen. Der Honig aus Lavendel schmeckt auf dem Brötchen, im Tee oder auf Gebäck, lässt sich zudem, aufgrund seines aromatischen Geschmacks, in Desserts oder anderen Speisen verwenden.

Selbst im Kaffee kann Honig verwendet werden, um herkömmlichen Zucker zu ersetzen. Zugegeben, es liegt nicht jedem, seinen Kaffee mit Honig zu versüßen, doch ein Versuch ist es wert.

Experten raten übrigens dazu, den Honig nicht zu erhitzen, da dieser seine wertvollen Eigenschaften durch zu hohe Hitze einbüßen kann. Wer von der Heilwirkung des Lavendelhonigs profitieren möchte, sollte diesen stattdessen im rohen Zustand essen, einrühren oder mischen. Der Honig kann zudem auf kleinere Wunden aufgetragen werden, um die Wundheilung zu unterstützen, obwohl sich hierfür Manuka-Honig noch mehr eignen würde.

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Der Honig in Bio-Qualität stammt ursprünglich aus Frankreich und wird in Deutschland kontrolliert und abgefüllt. Gerade der milde, feine Geschmack überzeugt mit seiner zarten und absolut aromatischen Lavendel-Note.

Er wird in Gläser mit einem Schraubdeckel abgefüllt und diese 500 Gramm geballte Natur haben es geschmacklich in sich.

Fazit

Lavendelhonig ist eine hochwertige Alternative zu jenem klassischem Honig, den du im Discounter um die Ecke findest. Sein intensives Aroma und seine biologische Anbauweise sorgen dafür, dass er zu einem kulinarischen Höhepunkt wird. Die zusätzliche Heilwirkung des Honigs macht ihn auch abseits der Küche attraktiv. Seine antibakterielle Wirkung und seine gesundheitsförderlichen Eigenschaften bieten Menschen seit hunderten von Jahren eine Unterstützung für den Körper.

Bevor du gehst..

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