Orangenblütenhonig – Herkunft, Geschmack & meine Honigempfehlung

Orangen haben eigentlich zwei Gesichter: Einerseits stehen sie für Sonne und Wärme, andererseits haben sie gerade zur Weihnachtszeit Hochkonjunktur. Orangen sind tolle Früchte, bei denen der Spruch „raue Schale, weicher Kern so richtig zutrifft. Die süße Frische, die sich hinter der Orangenschale versteckt, lässt sich auch im Honig wiederfinden – ein wahrlich sonniger Genuss!

 

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Orangenblütenhonig zum Frühstück

Morgens bereits mit fruchtigem Aroma verwöhnt zu werden – gibt es etwas Schöneres? Wie der Name bereits verrät, steckt in diesem Honig die Blüte der Orange als Grundlage. Die Bienen sammeln den Nektar der Zitrusfrucht und machen aus diesem Honig einen süßen Begleiter für den Alltag. In der Konsistenz ist der Orangenblütenhonig flüssig und kann daher problemlos in Getränke gerührt werden, ohne vorher noch aufgelöst zu werden.

Die Farbe des Honigs variiert in allen Goldtönen – von einem zarten hellen gelb bis zu einem kräftigen Orange. Je nach Orangensorte und Sammelgebiet, kann der Geschmack des Honigs in allen „orangentypischen“ Geschmäckern punkten. Diese besondere Honigsorte mit fruchtigem Charakter passt einfach zu einem gelungenen Start in den Tag.

So wird der Honig hergestellt

Zwar wächst die Orange auch in manchen deutschen Gärten, bildet jedoch meist die Ausnahme. In großer Menge lohnt sich die Anpflanzung des Rautengewächses kaum, denn die Orange benötigt viel Sonne. Diese findet sie im Süden Europas. Besonders in Spanien, Portugal oder Italien werden Orangen gezüchtet und geerntet. Auf diesen teilweise riesigen Plantagen bilden die Pflanzen zunächst Blüten. Eine ideale Bedingung für Imker, die das Orangenfeld zur Produktion ihres Honigs nutzen.

Regionale Unterschiede, die Pflanzensorte und das Klima sowie die Anzahl der Sonnenstunden, können das Aroma beeinflussen und sorgen dafür, dass der Geschmack jedes Orangenblütenhonigs zwar ähnlich lecker, aber immer einzigartig bleibt.

Die Orange als Grundlage für die Honigproduktion

Der Orangenbaum wächst bis zu zehn Metern hoch. An diesem Baum wachsen zunächst weiße Blüten, aus denen sich später die Orangen-Früchte bilden. Ursprünglich stammt die Orange aus Indien. Erst im 15 Jahrhundert gelangte die Frucht nach Europa und trat einen unvergleichlichen Siegeszug an. Inzwischen wird die Orange in Europa angebaut und von August bis Oktober geerntet. Der beliebte Orangensaft, der aus den Orangen erzeugt wird, stammt dabei in den meisten Fällen aus Brasilien. Das Land zählt mit 17.550 Tausend Tonnen jährlich zu einem der größten Produzenten von Orangen weltweit.

In Europa ist es vor allem Spanien, dass über die größten Felder der Orangen Frucht verfügt. Die Schale der Orange ist ungenießbar, denn aufgrund von besseren Wachstumsverhältnissen wird diese mit einem speziellen Wachs behandelt.

Bio-Orangen können jedoch dazu genutzt werden, um die Schalen der Früchte für Backwerk zu verwenden, da hier kein Wachs auf den Schalen zum Einsatz kam. Die im Mittelmeerraum angebauten Orangen zählen zu den sogenannten Blondorangen. Beliebt sind auch Navelorangen, Blutorangen und, die eher seltene, Mosambi.

Die Heilwirkung

Sowohl in der Orange als auch im Orangenblütenhonig, finden sich hochwertige Inhaltsstoffe. Er kann dabei mit zahlreichen Vitaminen punkten, die in dieser Form kaum in anderen Honigsorten zu finden sind. Daneben besitzt die Orange Nicotinsäure, Alkaloide, Flavonoide, Tannine, Phenole und Saponine, die dafür sorgen, dass das Immunsystem des menschlichen Körpers eine erhebliche Stärkung erfährt. Vor allem die Kombination der vielen Spurenelemente und Enzyme sowie Mineralstoffe und Vitamine mit dem Honig, lässt aus den Orangenblüten einen besonderen Honig werden.

Natrium, Zink und Kalzium finden sich ebenfalls wieder. Jedenfalls hat diese Honigsorte die Option, sowohl gesund als auch ungemein schmackhaft zu sein. Die Heilwirkung steckt daher in seiner geballten Ladung an Vitaminen und Mineralstoffen.

Honig in der Küche

Die Orange lässt sich für viele Gerichte verwenden, doch wie auch bei der Heilwirkung des Honigs bietet erst die Kombination aus der Säure der Orange und der Süße des Honigs eine unvergleichliche Möglichkeit, neue Türen in der Geschmacksvielfalt aufzustoßen. Dabei eignet sich der Orangenblütenhonig als Marinade oder als Grundlage für Saucen und Dips, Suppen oder Getränke.

Da der fruchtige Geschmack sich eher neutral verhält, bietet die Anwendungsmöglichkeit des Orangenblütenhonigs eine breite Palette. Von herzhaften bis süßen Rezepten lässt sich fast jedes Gericht mit diesem honigverbessern. Er passt außerdem gut als Füllung für Kuchen oder Torten und kann das gewisse Extra im Cocktail darstellen.

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Dieser Honig in Bio-Qualität von R. Feldt (ich bestelle ihn immer hier bei Amazon) hat seinen Ursprung unter der spanischen Sonne. Goldgelben schimmert die fruchtige Köstlichkeit und bietet einen unvergleichlichen Hochgenuss.

Klar und leichtflüssig ist er fast zu schade, um ihn im Tee zu nutzen – vielmehr musst du sicher aufpassen, da du diesen nicht gleich pur auslöffelst.

Fazit

Der Orangenblütenhonig liefert ein reichhaltiges Angebot an Vitaminen und Spurenelementen und kann auch als klassische Honigsorte überzeugen. Der milde und fruchtige Geschmack besitzt keinerlei dominante Auszüge von Orange, so dass der Honig sich neutral zu vielen Gerichten in der Küche verhält. Seine Heilwirkung wird dabei vor allem auf die Vitamine zurückgeführt, die auch in diesem Honig vorhanden sind. Der flüssige Honig aus der Orange lässt sich einfach weiterverarbeiten und bietet eine passende Möglichkeit, eine Alternative zum herkömmlichen Blütenhonig zu bieten.

Bevor du gehst..

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