Ingwerhonig – Herkunft, Geschmack, Kaufempfehlung

Obwohl Sortenhonig streng reguliert wird, finden sich vor allem beim Ingwerhonig nicht selten zwei Varianten wieder. In der Regel bietet sich keine große Verbreitung von Ingwer-Plantagen in unseren Breitengraden, so dass die Bienen kaum in der Lage wären, genügend Nektar aus der Ingwer-Blüte zu sammeln.

Es finden sich Sorten im Regal wieder, die mit einer Zugabe von gemahlenem Ingwer versehen sind. Dadurch verliert der Ingwer zwar keinesfalls seine wichtige Heilwirkung , doch nach den Regulierungen für Honigsorten dürfte diese Variante strenggenommen nicht „Ingwerhonig“ genannt werden, da dieser nicht aus dem Nektar der Blüten des Ingwer-Gewächses gewonnen wurde.

Doch selbst angesehene Imkereien greifen auf die Lösung mit dem gemahlenen Gewürz im Honig zurück. Und die Käufer zeigen sich begeistert, zumal seriöse Imker den Honig so deklarieren, dass schon daraus hervorgeht, dass es sich nicht um den Nektar des Ingwers handelt.

 

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Die leichte Schärfe unterstreicht den besonderen Geschmack dieser Honig-Variante, die sich sowohl für Kochrezepte, als auch zur Behandlung von Erkältungssymptomen eignet.

Vorkommen – wo wächst er denn, der Ingwer?

Das krautige Gewächs entstammt subtropischen Regionen der Erde. Die Pflanze benötigt viel Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit, um ein beständiges Wachsen zu gewährleisten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Ingwer kaum in großer Anzahl auf offenen Plantagen abseits von Gewächshäusern, in Deutschland oder gar Europa anzutreffen ist.

Hierzulande kennen die meisten den Ingwer lediglich als Wurzel aus dem Obst- und Gemüseregal. Die Pflanze wächst wie viele Gräser, in die Höhe und bildet sogar eine große Blütenpracht aus. Ihr Ursprungsland ist Sri Lanka. Heutzutage wird Ingwer in vielen weiteren subtropischen Ländern, wie Australien, China, Vietnam oder Japan angebaut. Der größte Produzent von Ingwer ist mit Abstand Indien. Obwohl Ingwer erst in der modernen Zeit in der Heilmedizin und in der asiatischen Küche für Aufsehen sorgt, wurde die Pflanze in Europa bereits ab dem 9. Jahrhundert. bekannt und beschrieben.

Der Geschmack

Ingwer besitzt einen scharfen bis säuerlichen Geschmack mit lediglich süßen Abgangsnoten, die oft von der Schärfe überdeckt werden. Die Intensität der Schärfe ist dabei vergleichbar mit der von Meerrettich. Trotzdem eignet sich Ingwer nicht nur für die salzige, sondern auch für die süße Küche. Im Honig ergänzt sich die Zugabe von scharf schmeckendem Ingwer ideal mit der starken Eigensüße des Honigs.

So ergibt sich im Ingwerhonig ein prickelndes und frisches Aroma, dass vor allem in Saucen, Dips oder Aufstrichen überzeugt. Die Intensität des Geschmacks ist abhängig von der individuellen Zugabe des Ingwer-Anteils. Manche Ingwerhonig-Varianten besitzen lediglich einen geringen Ingwer-Anteil, so dass der ursprüngliche Geschmack des Honigs im Grunde unverfälscht bleibt.

Herstellung des Ingwerhonigs

Für die Herstellung des Ingwerhonigs kann prinzipiell jede Honigsorte in Frage kommen. Hersteller legen einen großen Wert darauf, dass der Honig keine feste Konsistenz besitzt, um den Ingwer hinzufügen zu können. Meist kommen Auszüge aus der Ingwerwurzel in Stücken in den Honig, in anderen Fällen sorgt Ingwerpulver für den typischen Geschmack.

Hier ist auch ein einfaches Rezept-Video zu finden:

Dabei gilt es darauf zu achten, dass es sich nicht um eine Aroma-Mischung handelt, sondern um echten Ingwer, der getrocknet und gemahlen wurde. Nur auf diese Weise bleiben die essentiellen Heilstoffe des Ingwers enthalten und formen sich in Kombination mit dem Bienenhonig zu einem kräftigen Heil- und Genusspaket.

Ingwer – eine uralte Heil- und Kulturpflanze

Ingwer wird in der Regel als Wurzelknolle frisch verkauft. Die Knolle eignet sich ideal dazu, um in den Tee gerieben oder pur gegessen zu werden. Dabei kann Ingwer heilende Kräfte entfalten und geschmacklich punkten. Die Pflanze ist zudem als Gewürz einsetzbar und wird eingelegt angeboten.

Nur selten werden andere Bestandteile als die Wurzel der Pflanze für den Verzehr genutzt. Bei Ingwer gibt es kaum ein Mittelding. Entweder du magst Ingwer oder eben nicht. Doch auch wenn du zu den Leuten gehörst, die Ingwer nicht schätzen – versuche ihn im Honig. Das ist kein Vergleich zum reinen Gewürz.

Ein bekanntes Heilkraut

Ingwer besitzt starke Heilwirkungen, die vor allem in Asien seit Langem bekannt sind. Seine antibakterielle Wirkung findet im asiatischen Raum beim Genuss von Sushi und Sashimi in Japan seinen Einsatz. Ingwer kurbelt den Stoffwechsel an, baut das Immunsystem auf, hilft gegen Entzündungen und sogar bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts.

Daneben bietet Ingwer wichtige Heileigenschaften bezüglich der Schleimhaut und der Muskeln, es hilft bei rheumatischen Krankheitsbildern und kann sogar dazu beitragen, Zahnschmerzen zu lindern.

Im Honig selbst findet sich eine antibakterielle Wirkung, ob es sich jetzt um Akazienhonig, Wabenhonig, Tannenhonig oder Lindenhonig handelt. Die Zugabe von Ingwer verstärkt die Heilwirkung.

Verwendungsmöglichkeiten

Du magst die asiatische Küche? Dann ist es fast schon ein Muss, Ingwerhonig im Küchenregal stehen zu haben. Kaum ein Einzelgewürz kommt diesem Geschmack nahe, den diese Honigsorte bietet.

Ob als Marinade, als Beigabe zu Wok-Gemüsen und Pfannengerichten, Meeresfrüchten oder Fleischspezialitäten, Ingwerhonig passt zu fast jedem Rezept. Süße Gerichte lassen sich mit der gewissen Schärfenote ebenfalls verfeinern. Daneben kann Ingwerhonig ganz klassisch, wie herkömmlicher Honig, in verschiedene Heißgetränke gerührt werden oder er versüßt dir den Tag auf dem Frühstücksbrötchen.

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Fazit

Ingwerhonig vereint europäische Imkerkunst mit den Eigenschaften einer asiatischen Heilpflanze. Die leichte Schärfe und Säure des Ingwers passen ideal zu der Süße des Honigs. Dieser Honig eignet sich nicht nur bei Erkältungen und für die Stabilisierung des Immunsystems, sondern auch zur Realisierung zahlreicher Gerichte. Für die beliebte, asiatische Küche gilt der Ingwerhonig fast schon als unverzichtbar.

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