Tannenhonig- Herkunft, Geschmack, Gute Produkte

Tannenhonig ist eine echte Spezialität, die nicht immer verfügbar ist. Nur in „guten“ Jahren kann dieser Waldhonig produziert werden. Im Grunde gibt es nur wenige Landstriche in Deutschland, die über ausreichende Bestände verfügen, damit dieser Honig entstehen kann. Zudem muss das Wetter passen und es wird eine hohe Aktivität von Blattläusen nötig.

Wenn du dich jetzt wunderst, was Blattläuse mit dem dunklen Honig zu tun haben, dann sei dir verraten: Ohne Blattläuse gäbe es keinen Tannenhonig.

 

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Tannenhonig ist ein geschützter Begriff

In Deutschland darf der Imker seinen Honig nur dann „Tannenhonig“ nennen, wenn dieser auch tatsächlich von der Weißtanne stammt. Kaufst du beispielsweise in einem anderen europäischen Land diese Sorte, dann kann es sich auch um Honig von der Fichte handeln.

Was ist das Besondere an diesem Honig?

Bei der Spezialität handelt es sich um Honigtauhonig und genau hier kommen Blattläuse ins Spiel. Der Honig entsteht nicht durch Blütennektar, sondern durch Honigtau. Das wiederum bedeutet, dass Bienen die Ausscheidungen von winzigen Kleinstlebewesen sammeln und zu Honig verarbeiten.

Im Falle von Tannenhonig sind das zumeist Blattläuse. Die Insekten saugen den süßlichen Pflanzensaft, den die Tannen produzieren und der sich hauptsächlich an der Nadelspitze findet. Du kannst dir vorstellen, wie viel Pflanzensaft durch den Blattlausmagen wandern muss, bevor auch nur ein Glas Honig entsteht. Deswegen gibt es Tannenhonig auch nur in den Jahren, in denen sich Blattläuse quasi explosionsartig vermehren – und genau das tun sie nur, wenn ihnen das Wetter genehm ist. .

Wo kommt echter Tannenhonig her?

Im Grunde gibt es hierzulande nur eine Region, in denen genug zusammenhängende Tannenwälder beheimatet sind: der Schwarzwald. Hier gibt es bewaldete Gebiete, die fast ausschließlich von Weißtannen (Albies alba) besetzt sind. Aus diesem Grund findest du auch hier und da mal gerne die Bezeichnung „Schwarzwald-Weißtannenhonig“ oder nur „Weißtannenhonig“.

Übrigens schimmert Tannenhonig gerne mal grünlich – das ist kein Zeichen für schlechte Qualität, sondern resultiert daraus, welche Insektenart den Honigtau vorbereitete. Nicht nur Blattläuse halten ihren Rüssel in den süßlichen Pflanzensaft, auch andere Kleinstlebewesen erfreuen sich gelegentlich an dem für sie kulinarischen Genuss. Ansonsten ist er immer dunkel, bräunlich-grünlich bis fast schwarz. Er kristallisiert sehr langsam, was wiederum dafür spricht, auch mal einen größeren Topf des kostbaren Bienenprodukts zu kaufen.

Geschmack

Der Honig schmeckt nach zarten Tannennadeln, nach duftender Erde, nach purer Natur. Er beinhaltet eine feine Süße, die mit seinen würzigen Elementen wunderbar harmoniert. Er ist herb und doch sanft. Der „Liebhaberhonig“ bietet ein echt erlesenes Geschmackserlebnis, egal ob auf dem Butterbrot, im Tee oder als Gewürz beim Kochen.

Weißtannenhonig in der Heilkunde

Natürlich ist die Spezialität aus dem Schwarzwald neben ihrem köstlichen Geschmack auch noch gesund – wie eigentlich alle Honigsorten. Doch eines hebt sich beim Weißtannenhonig dann doch ab: Der Baum produziert deutlich mehr ätherisches Öl als vergleichbare andere Nadelbäume.

Das Öl der Weißtanne wird traditionell bei Erkältungen, Bronchialerkrankungen, Muskelkater oder rheumatischen Schmerzen verordnet. Sicherlich bekommst du deinen Muskelkater nicht weg, indem du ein Brot mit dem Honig verzehrst, doch es ist doch schön zu wissen, dass das exklusive Schmankerl gesundheitliche Vorteile bietet, oder?

Verwendung

Im Prinzip kannst du mit dieser Honigsorte nichts falsch machen. Auf dem Brot macht er sich ebenso gut wie im Tee oder im Kochtopf. Es ist lediglich die Frage, ob man solch eine Köstlichkeit tatsächlich als Süßungs- oder Würzmittel verwenden soll oder ob man ihn nicht einfach genießerisch auf der Zunge zergehen lassen soll. Er schmeckt nicht ganz so süß wie viele seiner „Artgenossen“ und genau diesen Geschmack sollte man schon „pur“ zelebrieren.

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Der Tannenhonig hat seinen Ursprung im schönen Schwarzwald. Er ist naturbelassen und beinhaltet das typische Aroma der Weißtanne – leicht harzig, fein süß und doch recht würzig.

Übrigens brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass 1,5 Kilo zu viel sein könnten, denn Tannenhonig kristallisiert nicht so schnell wie andere Honigsorten.

Das Kräuterhaus Sanct Bernhard ist überdies hinreichend bekannt für die hochwertige Qualität ihrer Produkte und bietet mit diesem Honig ein erstklassiges Bienenprodukt an, welches mitten aus den Tannenwäldern Süddeutschlands stammt.

Fazit

Tannenhonig hat hierzulande seinen Ursprung im Schwarzwald, denn nur dort gibt es so viele zusammenhängende Tannenwälder wie sonst nirgendwo in Deutschland. Aus diesem Grund darf deutscher Tannenhonig nur dann als solcher bezeichnet werden, wenn er von der Weißtanne stammt. Europäischer Tannenhonig hingegen kann durchaus ein „Gemisch“ mehrerer unterschiedlicher Tannenbäume sein. Das zeigt sich nicht nur in der Farbe, sondern hauptsächlich am Geschmack. Echter deutscher Tannenhonig schmeckt nicht ganz so süß wie andere Honigsorten, dafür jedoch mit einer feinen würzigen Note, untermalt von einer harzigen Prise.

Bevor du gehst..

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