CBD Honig

Bei der AbkĂŒrzung “CBD” – die ĂŒbrigens “Cannabidiol” bedeutet, denken die meisten an ein Rauschmittel. Doch CBD hat mit einem Rauschmittel so gar nichts zu tun, selbst beim Verzehr in großen Mengen wĂŒrde sich keine berauschende Wirkung einstellen. CBD lĂ€sst sich wunderbar in Honig integrieren und genau darum geht es im folgenden Artikel. NatĂŒrlich gibt es hier auch eine genaue ErlĂ€uterung dazu, warum CBD kein Rauschmittel ist, obwohl es aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Und natĂŒrlich gibt es ganz viel Informatives ĂŒber CBD an sich, ĂŒber die Wirkung, den Geschmack des Honig mit CBD und natĂŒrlich schauen wir auf ein paar Studien.

CBD ist völlig “rauschfrei”.

CBD ist ein Nebenprodukt der Hanfpflanze.

Cannabidiol – CBD – im Detail

Bei CBD handelt es sich um das Öl der weiblichen Hanfpflanze und hat nichts mit dem berauschenden THC (Tetrahydrocannabinol) zu tun. Es wird aus den Sorten Cannabis sativa oder Cannabis indica gewonnen. Cannabidiol ist im Grunde ein aus der Hanfpflanze gewonnener Wirkstoff. Da es nahezu keine psychoaktive Wirkung beinhaltet, ist es in vielen EU-Staaten völlig legal erhĂ€ltlich. Es wĂ€re in dem Moment illegal, wenn der THC-Anteil 0,2% ĂŒbersteigen wĂŒrde.

Der Blick ins Geschichtsbuch

Hanf zĂ€hlt zu den Ă€ltesten vom Menschen genutzten Pflanzen. In einem chinesischen Buch ĂŒber Ackerbau und Heilpflanzen – vermutlich entstanden so um 2800 v. Chr. – wird Hanf als Heilmittel gegen rheumatische Beschwerden, Malaria und gegen viele andere Krankheiten empfohlen. Die Ă€ltesten Funde im europĂ€ischen Raum spiegeln eine Nutzung bereits vor rund 5.500 Jahren wieder.

Vor rund 10.000 Jahren wurde Hanf zur Herstellung von Kleidung, Papier, Seile oder Segel angebaut. Als dann im 18. Jahrhundert die Baumwolle Einzug hielt, war es relativ schnell vorbei mit dem Hanfanbau, zumal im 19. Jahrhundert entdeckt wurde, wie man aus Holz Papier herstellen konnte.
WĂ€hrend Hanf frĂŒher tatsĂ€chlich das Leben der Menschen bereicherte, brauchte man ihn plötzlich nicht mehr und letztendlich wurde der Anbau sogar verboten. Das wiederum war dem Konsum als Rauschmittel geschuldet. Allerdings wurde bei dem Verbot nicht differenziert, denn es gab damals wie heute immer noch Unterschiede zwischen Nutzhanf ohne THC und Drogenhanf.

SpÀte Erkenntnis

In den 1990er Jahren erkannte man, dass ein komplettes Verbot aller Hanfpflanzen vielleicht etwas ĂŒbertrieben war, was eine Lockerung der strengen Gesetze mit sich brachte. Nutzhanf durfte also wieder angebaut werden. Doch der Ruf war schon ruiniert – die meisten Menschen denken bis heute bei dem Begriff “Hanf” an ein Rauschmittel. Dabei lĂ€sst sich Hanf effizient einsetzen, etwa auf der industriellen Ebene, beispielsweise um Plastik zu ersetzen, aber auch (oder gerade) im medizinischen Bereich.

Hanföl – CBD

Der Anbau von Hanf beginnt im FrĂŒhjahr und im Sommer steht die Ernte an. Hanföl ist im Grunde ein Nebenprodukt der Ernte, welches durch verschiedene Verfahren extrahiert wird. Hochwertiges CBD enthĂ€lt unter anderem zahlreiche Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe, Proteine und essentielle FettsĂ€uren.

Die Wirkung von CBD

Es ist richtig, momentan sind keine gesundheitsbezogenen Aussagen zu CBD möglich, dazu fehlen noch hinreichend Studien. Doch in kleineren wissenschaftlichen Arbeiten und im Labor zeigte sich, dass das Öl eine antioxidative Wirkung beinhaltet. Zudem ließ sich bei Forschungen die schmerzlindernde Wirkung belegen. Es hat zwar keine Zulassung als medizinisches Produkt, doch einige Studien geben dann doch wertvolle Hinweise darauf, was es vielleicht leisten könnte:

  • Auf das Gehirn

Gerade in der Alzheimer-Forschung wird kaum etwas ausgelassen, um der Erkrankung bals beikommen zu können. Die Forschung geht davon aus, dass Cannabinoide den Abbau des GedÀchtnisses zumindest verlangsamen könnten.
Quelle: http://www.jneurosci.org/content/25/8/1904

  • Auf SchmerzzustĂ€nde

Wissenschaftler fanden heraus, dass die Gabe von CBD tatsÀchlich eine Reduktion des Schmerzempfindens hat. Das wiederum rief weitere Untersuchungen auf den Plan, welche Aussicht die tÀgliche Einnahme von CBD auf chronische Schmerzpatienten haben könne. Eine weitere Untersuchung brachte das Ergebnis, dass es realistisch Grund zur Annahme geben könnte, dass die Inhaltsstoffe wirklich schmerzstillend wirken.

Quellen: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17157290
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26889611

  • Auf den GemĂŒtszustand

Depressionen, Burnout – kaum jemand ist davor gefeit. Die heutige Leistungsgesellschaft fordert vielen deutlich zu viel ab, als Folge können sich seelische Erkrankungen manifestieren. Hier hilft in erster Linie natĂŒrlich eine Umstellung der LebensumstĂ€nde und ein GesprĂ€ch mit dem Arzt! Doch wenn es ein Mittel gĂ€be, welches alternativ fĂŒr ein Antidepressivum verordnet werden könnte, wĂ€re das sicher eine gute Option. Interessanterweise gibt es Forschungen mit dem Ergebnis, dass CBD eine Ă€hnliche Wirkung wie ein Antidepressivum zeigt. Zudem scheint sich auch mit der Gabe von Hanföl die Motivation zu steigern.
Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27010632

  • Immer noch kein Medikament

Bei allen guten Anzeichen bleibt nochmals zu erwĂ€hnen, dass CBD ein Naturprodukt, aber kein Medikament ist. Die vielen Studien deuten zwar tendenziell an, dass es sich um ein positives Produkt handelt, doch “offiziell” ist es eben noch kein Therapeutikum. CBD macht nicht “high” und lĂ€sst sich wunderbar in den Alltag integrieren, etwa als Bestandteil im Honig.

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Honig ist fĂŒr sich ein naturbelassenes, wertvolles Lebensmittel. Im Zusammenspiel mit CBD wird daraus zwar kein medizinisches Produkt, doch aber eine Symbiose zweier hochwertiger Naturprodukte.
CBD enthĂ€lt ein FettsĂ€urespektrum sĂ€mtlicher essentiellen FettsĂ€uren. Zudem rundet sein leicht nussiger Geschmack das Aroma eines guten Honigs noch weiter auf – sofern das ĂŒberhaupt möglich ist.

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