Wissenschaftliche Studien über die Blütenpollen

Es ist erstaunlich, in nahezu sämtlichen alten Schriften, die sich mit der Religion oder mit der Heilkunde befassen, gibt es Abschnitte über Blütenpollen. In der Bibel, im Koran, selbst im Buch der Mormonen gibt es Auszüge darüber. Heute wird das oft uralte Wissen rund um die Naturheilkunde neu entdeckt und gibt Anlass zu wissenschaftlichen Arbeiten.

Das soll die Schulmedizin keineswegs schmälern, im Gegenteil – Naturheilkunde ist ein Weg zur Unterstützung bei leichten Beschwerden. Bei ernsten Erkrankungen muss die Therapie nach der Empfehlung des Arztes ablaufen, hier werden naturheilkundliche Substanzen ausschließlich in Absprache mit dem Arzt als zusätzliche Hilfe zur ärztlich verordneten Medikation eingesetzt. Und denke nicht, Ärzte lehnen alles, was aus der Natur kommt, immer ab – nein, auch Ärzte verfolgen die wissenschaftlichen Arbeiten rund um die alte, traditionelle Heilkunde, so kennt dein Hausarzt vielleicht sogar die Studien über Blütenpollen.

Welche Studien zu Blütenpollen gibt es?

Studie zur Knochendichte

In der Türkei fand eine Studie an Tieren bezüglich der Knochendichte statt. Ratten wurden in mehrere Gruppen eingeteilt und bekamen Blütenpollen. Zuvor wurde die Knochendichte gemessen, um nach Ablauf der Studie einen Vergleichswert zu haben. Im Ergebnis zeigte sich, dass sich die Knochendichte nach der Gabe von Blütenpollen erhöhte. Das könnte darauf hinweisen, dass mit Blütenpollen zukünftig tatsächlich gegen Osteoporose wirksam vorgegangen werden könnte – allerdings stehen Studien am Menschen hierzu noch aus.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22765489

Studie über die Wirkung als Radikalfänger

Sicher bist du auch schon über die Begrifflichkeit der „freien Radikalen“ gestolpert. Das sind im Grunde unvollständige Moleküle, denen innerhalb ihrer Struktur ein Elektron fehlt. Deswegen sind sie ständig auf der Suche nach anderen, vollständigen Elektronen, um selbst wieder vollständig zu werden. In rasender Geschwindigkeit attackieren die freien radikalen also die anderen, vollständigen Moleküle und entreißen ihnen das fehlende Teil. Somit ist das „Opfer“ jetzt nicht mehr vollständig und wird selbst zum freien Radikalen. Gibt es zu viele der freien Radikalen, drohen ernste Erkrankungen, angefangen von Bluthochdruck bis hin zu Herz-Kreislaufbeschwerden oder der Tumorbildung.

In vielen Lebensmitteln sind Substanzen enthalten, die die freien Radikalen sozusagen versorgen, ihnen also ihr fehlendes Teil geben. Diese Stoffe werden als „Radikalfänger“ oder Antioxidant bezeichnet. In einer Studie konnten Forscher an Mäusen nachweisen, dass Blütenpollen eine hohe Wirkung als Radikalfänger aufweist. Auch die Blutwerte zeigten eine positive Tendenz, so konnte der Cholesterinspiegel durch die Gabe von Blütenpollen gesenkt werden.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19124059

Untersuchungen zur Wirkung auf die Fruchtbarkeit

Es gibt zahlreiche Arbeiten über die Wirkung von Blütenpollen auf das männliche Geschlecht. So ist in einem Ärzteblatt die Rede von verringerten Prostatabeschwerden bei regelmäßiger Einnahme von Blütenpollen. Als Grund wurde wiederum die Wirkung als Radikalfänger genannt. Auch die Spermienzahl und deren Aktivität schien sich deutlich zu steigern.

Die Wirkung in der chinesischen Medizin

Es stehen noch viele Studien über die Wirkungsweise von Blütenpollen aus. Doch ein Blick auf die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) zeigt, dass die chinesische Medizin von folgenden Wirkungen überzeugt ist und deswegen Blütenpollen einen besonderen Status einräumen: Pollen wirken entgiftend und haben einen positiven Effekt auf die Bildung roter Blutkörperchen. Sie wirken hemmend auf das Wachstum verschiedener Bakterienstämme. Ihnen wird ein blutdrucksenkender Effekt zugesprochen und sie sollen wirksam gegen Arteriosklerose sein.

 

Bitte beachten Sie, dass Blütenpollen bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
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