Wirkung des Manuka Honig erklärt

Manuka Honig scheint derzeit in aller Munde zu sein, im wahrsten Sinn des Wortes. Hollywoodschönheiten preisen ihn als Geheimtipp gegen Alterungserscheinungen, gesundheitsbewusste Menschen setzen auf die Heilwirkung im Allgemeinen und selbst Wissenschaftler und Ärzte der sogenannten Schulmedizin zeigen sich überwiegend positiv gestimmt, wenn es um den Honig des neuseeländischen Manukabaums geht.

Doch was macht seine Wirkung aus? Wie erklärt sich seine Heilwirkung, insbesondere bei Beschwerden, denen die Ärzteschar oft hilflos gegenübersteht – Stichwort offene Beine?

Manuka Honig – kurz und bündig

Manuka Honig ist ein ganz besonderes Bienenprodukt. Er stammt aus dem Nektar einer neuseeländischen Pflanzenart innerhalb der Myrtengewächse. Botanisch wird die hübsch anzusehende Strauchart als „Leptospermum scoparium“ bezeichnet, allgemein ist sie eher als Südseemyrte, Neuseelandmyrte oder als Manukabaum bekannt.

 

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Der Strauch ist in der nördlichen, bergigen Region Neuseelands beheimatet, vereinzelt finden sich Abkömmlinge im südöstlichen Australien. Und das war es. Nirgendwo sonst wächst diese Myrtenart.

Honig – ein uraltes Heilmittel in Neuseeland

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, nutzen die Heilkraft der Südseemyrte seit Jahrhunderten. Dazu stellten sie entweder Auszüge einzelner Pflanzenteile her oder formten Blätter und Rindenstücke als Auflagen. Als im Jahre 1844 die ersten Bienenvölker nach Neuseeland transportiert wurden, folgte die Nutzung der Heilpflanze in Form von Honig.

Die Maori verwendeten den Honig als Heilmittel, die zugezogenen weißen Siedler lehnten ihn jedoch erst einmal ab. In ihrer Arroganz verfütterten sie den kostbaren Honig an das Vieh, als Begründung nannten sie den würzigen Geschmack – das reichte offensichtlich aus, um den Honig als minderwertig darzustellen. Doch siehe da – die Kühe, die Manuka Honig bekamen, waren gesünder und robuster als das Vieh, das keinen Honig zugefüttert bekam.

Das alles beruhte nicht etwa auf Ereignissen irgendwann vor hunderten von Jahren – nein, das spielte sich in den 1930er Jahren ab. Um es kurz zu machen: Bis weit in die 1980er Jahre hinein wurde Manuka Honig teilweise als minderwertig angesehen und für wenig Geld verscherbelt oder gleich als Winterfütterung für das Bienenvolk verwendet. Heute scheint das kaum vorstellbar, denn mittlerweile weiß man um die Heilwirkung dieses Naturprodukts.

Das resultierte nicht zuletzt auf den erfolgreichen Behandlungsformen, die die Maori vorweisen konnten. Ganz ohne Studien, ganz ohne Wissenschaft konnte das alte Volk die Wirksamkeit des Honigs richtig einschätzen. Doch genau das musste erst in einige europäische Köpfe hinein, die nicht akzeptieren konnten, dass die Einheimischen mehr wussten als sie. Heute existieren Studien, heute weiß man um die Wirkung und heute hat Manuka auch seinen Preis.

Was macht Manuka zu etwas Besonderem?

Der Honig aus den Blüten der Südseemyrte enthält Methylglyoxal. Dabei handelt es sich um ein antibakteriell wirksames Zuckerabbauprodukt. Interessant, dass die Substanz im Nektar des Manuka Strauches noch nicht vorkommt, sie bildet sich erst, nachdem sich Bienen an dem süßen Saft gütlich taten.

Die antibakterielle Substanz ist in differenzierender Konzentrationen enthalten, je nachdem, wo Bienen ihren Nektar sammeln. Um die Unterschiede kenntlich zu machen, vergab der neuseeländische Verband bestimmte Kennzeichnungen für den Honig. Für diese Bestimmung wird die antibakterielle Wirkung mit einer Phenollösung verglichen. Das bedeutet einfach erklärt, dass Manuka Honig mit dem UMF-Wert von10+ die gleiche Wirkung erzielt wie eine 10prozentige phenolische Lösung. Da dies jedoch Ungenauigkeiten auf den Plan rief, wurde diese Kennzeichnung nicht weiter vorangetrieben und derzeit wird noch nach einer umfassenden, adäquaten Lösung gesucht.

Hierzulande wird Manuka Honig im Normalfall mit „MGO“ (Methylglyoxal) angeboten. Die Technische Universität Dresden entwickelte ein Verfahren, mit dem der Gehalt der Substanz zuverlässiger gemessen werden kann.

Die Bezeichnungen lassen sich in folgende Beziehung stellen:

UMF 5+ = 83+ MGO
UMF 10+ = 263+ MGO
UMF 15+ = 514+ MGO
UMF 20+ = 829+ MGO

Natürlich möchten sich zahlreiche Schafe an dem boomenden Markt rund um den neuseeländischen Honig bereichern. Deswegen solltest du hellhörig werden, wenn du Bezeichnungen wie „aktiviert“ oder „Aktiv+“ oder Ähnliches zu lesen bekommst. Schau nach, aus welchem Land der Honig kommt und prüfe, ob ein MGO-Wert angegeben ist. Ist das Herkunftsland Neuseeland und liegt der MGO-Wert zwischen 100 und 550, dann sollte es sich um echten Manuka Honig handeln.

Tatsächliche Wirksamkeit

Klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Manuka Honig. Je höher der MGO-Wert, umso stärker ist die antibakterielle Wirkung. Um es an einem Beispiel zu konkretisieren: Für einen kleinen Pickel muss nicht gleich der Manuka Honig mit einem Wert von 550+ MGO ausgepackt werden – hier würden 100+ völlig ausreichen.

Bei einem geschlossenen Abszess hingegen kann ein Wert von 400+ durchaus angebracht sein – sofern der Arzt keine weiteren Einwände erhebt.

Teilweise wird das neuseeländische Honigprodukt in einigen Kliniken erfolgreich eingesetzt. So nutzt beispielsweise die Kinderklinik der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn medizinischen Manuka Honig, um damit Wunden bei Kindern zu versorgen. Eine Berliner Klinik hingegen verwendet den Honig, um damit Geschwüre und offene Beine zu behandeln. Auch in der Tierheilkunde wird Manuka angewandt.

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Der Gedanke mag im ersten Moment irritieren – Honig in den Arzneischrank? Ja, denn damit befindet sich ein hochwirksames Mittel gegen allerlei Beschwerden im Haus. Der neuseeländische Honig kann sowohl bei kleineren Hautverletzungen als auch bei Hautreizungen angewandt werden. Ausgezeichnete Erfolge können beispielsweise bei Menschen erzielt werden, die unter wiederkehrenden Abszessen leiden. Der antibakterielle Wirkstoff zersetzt die hartnäckigen Bakterien, die sich direkt einkapseln.

Zudem kann der spezielle Honig auch innerlich angewandt werden, etwa bei Magenbeschwerden oder einer drohenden Erkältung. Eine Heilwirkung liegt darin, dass dem Immunsystem einen Schub gewährt wird.

Selbstmedikation?

Auch wenn die starke Wirksamkeit von Manuka Honig erwiesen ist – einen Arzt ersetzt das Naturprodukt nicht. Bei unnatürlich starken Beschwerden muss immer zuerst ein Arzt aufgesucht werden. Eine stark blutende Wunde gehört ebenfalls unter die Obhut eines Mediziners, genau wie jedes Symptom, welches man selbst nicht einordnen kann. Bei Unsicherheiten bezüglich der Anwendung ist ebenfalls der Arzt der richtige Ansprechpartner.

 

Bitte beachten Sie, dass Manuka bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.
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Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!
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