Manuka Honig – Anwendung, Wirkung, Studien

Neben Propolis gibt es tatsächlich ein Bienenprodukt, das in seiner antibakteriellen Wirkung an das zähe, klebrige Bienenharz heranreicht: Der Honig einiger neuseeländischer Bienenvölker. Besser bekannt unter der Bezeichnung „Manuka Honig“.

 

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Die Biene ist das kleinste Haus- und Nutztier der Erde. Etwa 80 Prozent unserer Nutzpflanzen werden durch Bienen bestäubt. Seit etwa 40 Millionen Jahren ackern Bienen unermüdlich, sie bestäuben, sie sammeln, sie bauen, sie bilden aus, sie produzieren. Dabei wird es ihnen eigentlich nicht gerecht, wenn man zuerst an den leckeren Honig denkt, den die Tiere herstellen. Bienen produzieren Propolis, um damit ihr „Refugium“ frei von Bakterien zu halten, sie stellen Gelee Royal her und sie sammeln Blütenpollen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Jedem Land seine Bienen


Bienen sind wahre Lebenskünstler, im Grunde leben sie ähnlich wie der Mensch. Sie kümmern sich um den Nachwuchs, sie bauen sich ihr Haus selbst, sie leben dicht beieinander, sie kommunizieren, sie betreiben Vorratshaltung, sie teilen sich die Arbeiten je nach Kompetenz ein. Und dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um deutsche oder neuseeländische Honigbienen handelt.

Weltweit gibt es geschätzt etwa bis zu 25.000 verschiedene Bienenarten. Dabei hat die in Deutschland bekannte Honigbiene (Apis mellifera) etwa neun weitere Unterarten. Die meisten Bienen fliegen immer wieder die gleichen Pflanzenarten an. So kommen verschiedene Honigarten zustande, bekannt sind etwa : Lindenblütenhonig, Akzienhonig, Waldhonig oder beispielsweise Tannenhonig.

Ein ganz besonderer Honig stammt vom anderen Ende der Welt: Manuka Honig. Dieser Honig kann nur in Neuseeland und im südöstlichen Australiens von den fleißigen Nutzinsekten gesammelt werde. Das wiederum liegt an dem Umstand, dass nur dort eine ganz bestimmte Pflanze beheimatet ist.

Die Südseemyrte als Bienensammelort

Die Tiere sammeln den Nektar der Südseemyrte (Leptosperum scoparium). Die strauchartige Pflanze wird bis zu vier Meter groß und ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt auf der Nordinsel Neuseelands. Hier gedeiht sie teilweise sogar unter biologischen Bedingungen wild.

älterer Baum in Neuseeland

Die Südseemyrte wird in der traditionellen Heilkunde der Ureinwohner von Neuseeland seit Jahrhunderten genutzt. Bekanntheit außerhalb der Region erreichte das Gewächs erst im 19. Jahrhundert, dank der Abenteuerlust einer tollkühnen Crew. Der englische Botaniker und Naturforscher Joseph Banks (1742 – 1820) reiste einst bei einer von James Cook geführten Expedition mit.

In Neuseeland angekommen, konnte er beobachten, wie die Maori – also die Ureinwohner – einzelne Bestandteile der Südseemyrte nutzen, um damit Beschwerden wie Magen-Darm-Erkrankungen oder Wunden zu behandeln. Heute ist bekannt, dass die Pflanze unter anderem ätherische Öle enthält, die eine hohe antibakterielle Wirkung aufweisen.

Diesen Eigenschaften der australischen Pflanzen setzen sich nicht nur im Blatt- und Wurzelwerk fest, sondern sie kommen zudem im Nektar vor. Bienen sammeln den Nektar, produzieren daraus Honig und schaffen damit ein Naturheilmittel, welches seine Wirksamkeit schon in mehreren Studien beweisen konnte. Manuka-Honig ist viel mehr als ein süßer Brotaufstrich, es ist ein natürliches Antibiotikum. Die Wirkung ähnelt der von Propolis. Beide Produkte stammen aus dem Labor der Bienenvölker. Ein Unterschied zwischen Propolis und Manuka Honig liegt darin, dass das Bienenharz global von allen Bienen hergestellt wird. Der besondere Manuka Honig hingegen wird ausschließlich in Neuseeland gesammelt.

Die Inhaltsstoffe von Manuka Honig

Manuka Honig steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Das hat mehrere Ursachen: Allein die Pflanzenbestandteile geben den Sammelbienen wertvolle Inhaltsstoffe mit auf den Weg in den Bienenstock.

Honigbiene beim sammeln der Pollen

Dort kümmern sich die Stockbienen um die weitere Verarbeitung. Sie reichern den gesammelten Nektar mit dem Enzym Glucose-Oxidase an. Das führt zu Wasserstoffperoxid, bekannt für eine desinfizierende Wirkung. Ein Inhaltsstoff jedoch zeichnet Manuka Honig im Besonderen aus und sorgt für die wissenschaftlich bestätigte Wirksamkeit: das Zuckerabbauprodukt Methylglyoxal, abgekürzt als MGO. Im Nektar der Südseemyrte ist MGO noch nicht enthalten, aber er enthält wiederum die Grundvoraussetzung von MGO: Dihydroxyaceton, ein einfach gebautes Kohlenhydrat, welches die Vorstufe zu MGO bildet.

Neben den genannten Substanzen enthält Manuka Honig zudem Phenolcarbonsäuren, Flavonoide und zahlreiche Mineralstoffe, etwa Magnesium, Kalium und Kalcium. Vitamine, Enzyme und Fruchtsäuren runden den gesundheitlichen Nutzen von Manuka Honig ab.

MGO im Detail

Ein Blick ins Chemiebuch zeigt, warum der Honig aus Neuseeland so wirkungsvoll ist. MGO, also Methylglyoxal, entsteht aus Dihydroxyaceton (DHA). Gelangt DHA in den Darm der Biene, beginnt das dort lebende Bakterium Gluconobacter oxydans damit, es aufzuspalten. Dadurch entsteht letzten Endes MGO.

Erstaunlicherweise läuft dieser Prozess nur beim Manuka Honig ab – Forscher rätseln hier noch über die Gründe. Bekannt jedoch: Im Manuka Honig ist genau jenes MGO für die herausragende Wirkung bekannt. In der Technischen Universität Dresden (TUD) ermittelten Wissenschaftler die Konzentration des Zuckerabbauproduktes. Dieser lag etwa 100 mal so hoch, im Gegensatz zu anderen Honigsorten. Und die gleiche Forschungsabteilung entwickelte zudem ein Verfahren, mit dem sich der tatsächliche MGO-Gehalt im Honig messen lässt.

Unique Manuka Faktor

Eine weitere Abkürzung kommt ins Spiel, wenn es um Manuka Honig geht: der sogenannte UMF-Faktor. Je höher dieser Wert ist, umso mehr MGO ist im Honig enthalten. Manuka Honig ist der einzige Honig, der eine antibakterielle Wirkung aufweist – eine Tatsache, die durch mehrere Studien hinreichend belegt ist.

Doch es gibt Unterschiede. Im Prinzip kann jeder neuseeländische Imker, dessen Bienenvolk einen Manuka-Strauch anfliegt, seinen Honig „Manuka-Honig“ nennen. Es entspricht ja den Tatsachen, dass die Nutztiere den Nektar aus der Südseemyrte sammeln. Dabei ist es vollkommen egal, ob sich genug MGO herstellen lässt oder nicht.

Strauch in voller Blüte

Einige Sträucher liefern eine hohe Konzentration antibakterieller Stoffe, andere eher weniger. Doch im Ergebnis ist alles Manuka Honig. Um hier dem Verbraucher mehr Sicherheit zu geben sowie einem Missbrauch gieriger Geschäftemachern vorzubeugen, wurden bestimmte Werte eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl, die auf dem Label der Verpackung aufgedruckt ist. Beispielsweise 100 oder 400.

Zwei Wirkstoffarten sorgen für den gesundheitlichen Nutzen:

  • Wasserstoffperoxid

Wie weiter oben schon erwähnt, bildet Wasserstoffperoxid eine Säule im Fundament der antibakteriellen Wirksamkeit. Dieser setzt sich aus dem Zucker des Honigs durch den Bienenspeichel frei. Da sowohl Wasser als auch Licht zerstörend auf Wasserstoffperoxid wirken, kann es „normalem“ Honig kaum gelingen, eine antibakterielle Wirkung zu zeigen.

  • Methylglyoxal (MGO)

Das Zuckerabbauprodukt kommt ausschließlich im Manuka Honig in solch einer hohen Konzentration vor. Erst im Jahre 2006 konnte durch Professor Henle an der TU Dresden die möglicherweise sehr hohe antibakterielle Wirkung aufgrund des MGO-Gehaltes nachgewiesen werden.

Um unseriöse Hersteller auszufiltern, verabschiedete die neuseeländische Regierung im Jahre 2015 eine Richtlinie zur Kennzeichnung von Manuka Honig. Reiner und echter Manuka-Honig trägt entweder eine UMF- oder eine MGO-Bezeichnung. Allerdings wird das UMF-Label in naher Zukunft verschwinden, so dass nur noch der MGO-Wert angegeben ist.

Was hat das mit dem UMF-Faktor auf sich?

Der „Unique Manuka Faktor reicht von 5+ bis 20+, in Einzelfällen sogar noch höher. Dieser Wert gibt Aufschluss über die antibakterielle Wirkung des Honigs. Dabei wurde jedoch bislang im als Vergleich ein medizinisches Produkt herangezogen. Da Manuka Honig zu den Lebensmitteln und nicht zu den heilmitteln zählt, untersagte die neuseeländische Regierung diesen Wert als Deklaration. Deswegen sollten sich in naher Zukunnft nur noch Manuka-Honig mit dem MGO-Wert finden lassen.

Die Genauigkeit des MGO-Gehaltes

Während der UMF-Faktor bei mehrmaligen Tests unter gleichen Bedingungen abweichende Ergebnisse lieferte, fielen Versuche mit dem MGO-Wert immer gleich aus. Dieser antibakterielle Wert kann exakt bestimmt werden. Lange Zeit weigerten sich die Hersteller, den MGO-Wert auf ihre Label zu drucken – viel zu gut war das Geschäft mit dem ohnehin ungenauen UMF-Wert. Doch heute hat sich das Bild gewandelt. Unseriöse Geschäftemacher sind zum größten Teil verschwunden, während ehrliche neuseeländischen Imker von der Regelung profitieren.

Beliebteste Honig, der Manuka MGO 400?

Um es vereinfacht zu erklären: je höher der MGO-Wert, umso stärker die antibakterielle Wirkung. Manuka Honig mit einem MGO-Wert von 100+ kann als vorbeugende Maßnahme in der Erkältungszeit gute Dienste leisten. Der Wert von MGO 400+ oder höher hat eine deutlich gesteigerte Wirkung und kann im Ernstfall einer Entzündung beziehungsweise Erkältung angewandt werden.

Zum Vergleich der beiden Werte:

MGO 30+ entspricht UMF 5
MGO 100+ entspricht UMF 10
MGO 250+ entspricht UMF 15
MGO 400+ entspricht UMF 20
MGO 550+ entspricht UMF 25

Vorsicht beim Kauf von Manuka Honig

Manuka Honig ist nicht ganz günstig. Jährlich werden in Neuseeland und im südöstlichen Teil Australiens nur rund 1.700 Tonnen des heilenden Honigs produziert. Verkauft werden unter dem Mäntelchen „Manuka-Honig“ jedoch etwa 10.000 Tonnen.

Eigentlich ist es ganz einfach, die schwarzen Honigschafe auszusortieren: Stehen Bezeichnungen auf dem Honig, die Gesundheit implementieren, ist Obacht angesagt. „Aktiv“, „aktiver Honig“ oder das Pluszeichen vor irgendwelchen erfundenen Wörtern können Indizien für einen unwirksamen, völlig überteuerten und somit wertlosen Honig sein.

Die Anwendungsgebiete und Wirkung von Manuka

Wie Propolis auch, ist Manuka Honig antientzündlich, antibakteriell und verhilft zu einem ordentlichen Schub des Immunsystems. Der neuseeländische Honig kann praktischerweise innerlich und äußerlich genutzt werden. Einige Beispiele:

Erkältungen

Eine Erkältung dauert mit der Einnahme von Medikamente sieben Tage, ohne eine Medikation eine Woche, so sagt der Volksmund. Der Körper muss alleine mit dieser häufig vorkommenden Infektionskrankheit fertig werden. Das mag alles richtig sein, doch der Körper kann gerade zur Zeit einer Erkältung etwas Hilfe vertragen. Wer gleich bei den ersten Anzeichen einer drohenden Husten- oder Schnupfen-Attacke mit Manuka Honig dagegen angeht, hat gute Chancen, dass sich die Erreger erst gar nicht bis in den hintersten Winkel ausbreiten können.

Wunden

Erstaunlicherweise vermag Manuka Honig in nahezu aussichtslosen Fällen zu helfen. Viel diskutiert werden in diesem Zusammenhang Patienten mit sogenannten „Offenen Beinen“, dem diabetischen Fußsyndrom. Auch bei Druckgeschwüren oder sonstigen tiefen Wunden kann Manuka Honig Linderung verschaffen.

Einige Kliniken in Deutschland sind dazu übergegangen, besonders schwere Fälle von offenen Beinen mit Manuka Honig zu behandeln – mit großen Erfolgen.

Noch ein Beispiel: Eine Tierschutzorganisation nimmt sich den Tieren an, die aufgrund von Wunden kaum noch eine Überlebenschance haben. Deren erste Handlung: Die Wunden säubern und mit Manuka Honig behandeln. Auch hier gibt der Erfolg der Behandlungsmethode recht.

Ein kleines „Aber“ bei „normalen“ Anwendern: bei tiefen, großflächigen oder verschmutzten Wunden gehört der Patient zuerst zum Arzt. Eventuell muss die Wunde genäht, geklammert oder zumindest gesäubert werden. Eine „Selbstbehandlung“ mit Manuka Honig darf nur bei kleinen leichteren Verletzungen angewandt werden.

Verbrennungen

Das Gleiche gilt bei Verbrennungen: Handelt es sich um eine große Hautverbrennung, eine tiefgehende oder eine, die mit Verschmutzung einhergeht: Zum Arzt. Manuka Honig sollte nur bei leichten Verbrennungen zum Einsatz kommen. Oder in Absprache mit dem Arzt zur begleitenden Therapie.

Abszess / Furunkel

Ein Abszess ist ein scharf eingegrenzter „Ball“, der vom Körper eingelagert wird, um der Bakterienflut nicht Tür und Tor in die Blutbahn zu öffnen. Genau darin liegt oft das Beschwerdebild: Der Abszess ist hart und schmerzt. Es kann jedoch nichts abfließen. Manuka Honig entzieht dem „Ball“ die Flüssigkeit. Der Eiter kann sich einen Weg nach draußen bahnen, der Abszess leert sich, die Wunde kann abheilen.

Warum hilft Manuka Honig so gut bei Verletzungen der Haut?

Einerseits desinfiziert der neuseeländische Honig die Wunde, andererseits können durch das „Abdichten“ keine neuen Erreger in die Wunde gelangen. Zudem hilft der spezielle Honig dabei, neue Zellen aufzubauen, was dem Heilungsprozess förderlich ist.

Hierbei ist es wichtig, dass der Honig die Wunde sozusagen „ausfüllt“, und dass die Wundränder komplett bedeckt sind. Nur so wird das Eindringen neuer Keime verhindert.

Bei Verbrennungen ist das großzügige Auftragen ebenfalls das Mittel der Wahl. Je nach Intensität der Verbrennung kann sogar auf einen Verband verzichtet werden, diese Entscheidung sollte jedoch einem Arzt obliegen. Bleibt die Wunde oder die Verbrennung ohne Verbandabdeckung, kommt es auf die Jahreszeit an. Immerhin mögen unsere heimischen Insekten auch gerne den Honig aus Neuseeland. In den Sommermonaten kann es also gut passieren, dass sich fliegenden Plagegeister genüsslich an dem exotischen Honig sättigen möchten.

Manuka Honig richtig anwenden

Manuka Honig kann bei leichteren Beschwerden beziehungsweise präventiv eingesetzt, tatsächlich etliche Beschwerden lindern. Es handelt sich um ein altes Heilmittel, welches heute teilweise in Kliniken und bei Tierärzten angewandt und empfohlen wird. Der neuseeländische Honig hat neben seiner antibakteriellen Wirkung zudem noch antibiotische Eigenschaften, genau das macht die Anwendung so wirkungsvoll.

Die Anwendung hängt einerseits vom Einsatzgebiet ab und andererseits von der gewählten Stärke des MGO-Gehaltes.

Für Diabetiker ist der Honig nur bedingt geeignet, da er – wie alle Honigarten – Zucker enthält. Auch bei Babys unter einem Jahr sollte noch keine Honiggabe erfolgen. Ansonsten kann der Honig aus Neuseeland durchaus zusätzlich zur vom Arzt verordneten Medikation genutzt werden, da keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind.

lecker & heilend

Bei kleineren, offenen Wunden wird die Wunde gereinigt, bevor der Honig bestenfalls mit einem sterilen Spatel aufgetragen wird. Dabei sollte sich das Bienenprodukt bis über die Wundränder erstrecken, um eine komplette Abdeckung der Wunde zu erzielen. Je nach Größe und Schwere der Wunde wird die Verletzung anschließend per Pflaster oder Mullverband abgedeckt.

Bei Akne kann eine Honig-Maske hilfreich sein. Dabei gibt es positive Erfahrungsberichte bei denjenigen, die solch eine Maske täglich auftrugen und so lange wie möglich einwirken ließen. Der Honig überzieht das Gesicht mit einem glänzenden Film, deswegen sollte das Ausgehen auf eine andere Zeit verschoben werden, doch im Ergebnis zeigen sich bei solch einem Vorgehen relativ schnelle erfolge, indem die Pustel und Pickel abheilen.

Bei innerer Einnahme sorgt der Honig für eine vorbeugende Wirkung in der Erkältungszeit. Die Inhaltsstoffe stimulieren das Immunsystem, ähnlich wie Propolis. Erreger haben erst gar nicht die Chance, sich festzusetzen und Unheil zu verbreiten. Und haben es einige Keime schon geschafft, das Abwehrsystem zu überlisten, kommen diese nicht gegen die Stärke des neuseeländischen Honigs an.

Die Anwendung hängt – wie schon angesprochen – zudem vom MGO- oder UMF-Gehalt ab. Je höher dieser Wert, umso weniger Honig ist nötig, um eine Wirkung zu erzielen. Dabei wäre es wie mit Kanonen auf Spatzen geschossen, würde man zur reinen Prävention den höchsten MGO-Gehalt wählen. Hier reicht für die Anwendung ein Produkt mit 100 MGO vollkommen aus. Ist der Organismus bereits von allen Symptomen einer Grippe betroffen, empfiehlt sich Manuka Honig mit mindestens 400 MGO.

Bei Hautverletzungen oder Verbrennungen sollte ebenfalls auf einen höheren Gehalt des Wirkstoffes zugegriffen werden. Einerseits gilt es die Wunde zu schützen, andererseits soll sich die Hautstruktur bestenfalls schnell wieder aufbauen.

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Bei diesem Honig handelt es sich um einwandfreie Qualität direkt aus Neuseeland. Der MGO-Gehalt wird auf dem Label deklariert und trägt das eingetragene Warenzeichen. Damit ist der Honig durch die Zusammenarbeit mit der TU Dresden zertifiziert. Zudem stammt Manuka Health aus Neuseeland – somit handelt es sich um „echten“ und keine Fälschung.

Die Angabe des Pluszeichen (+) gibt an, dass der Gehalt bei mindestens 400 mg Methylglyoxal liegt. Das bedeutet, dass tatsächlich auch etwas mehr von dem wertvollen Inhaltsstoff enthalten sein kann.

Der Wirkstoff ist im Übrigen unempfindlich gegen Hitze, ergo kann man den neuseeländischen Honig in den morgendlichen Tee einrühren und profitiert sowohl von seiner Süße als auch von seiner Wirkungskraft.

Der Honig selbst ist relativ fest und zeigt eine leicht cremige Konsistenz. Geliefert wird das kostbare Bienenprodukt in einer Kunststoff-Verpackung, doch hierfür liegt die Ursache vermutlich in dem langen Transportweg. Immerhin soll der wertvolle Honig die lange Reise von Neuseeland nach Europa unbeschadet überstehen.

Bezüglich der Haltbarkeit sollte man sich ebenfalls keine Sorgen machen. Bei richtiger Lagerung – dunkel und idealerweise bei 15 – 18 Grad – kann der Honig sehr lange, weit über das angegebene Haltbarkeitsdatum hinaus, gelagert werden. In diesem Punkt unterscheidet sich Manuka Honig nicht von anderen Honig-Produkten.

Der Manuka Health ist in zwei Varianten bezüglich einer Menge erhältlich: 250 Gramm oder 500 Gramm. Wobei hier die klare Kaufempfehlung auf dem 500-Gramm Produkt liegt, ganz einfach, weil sich dadurch der Preis deutlich reduziert.

Manuka Honig ist nicht gleich Honig aus Neuseeland, der von der Südseemyrte stammt. Deswegen gilt es einige Aspekte zu beachten, bevor gutes Geld für eventuell schlechten Honig ausgegeben wird. Die Bezeichnung „Manuka“ Honig selbst kann in die Irre und somit zu einer Fälschung leiten. Wichtig ist der Gehalt an Methylglyoxal, der in Milligramm pro Kilogramm gemessen und auf der Verpackung angegeben wird.

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Eine Fälschung kann zwar auch den als MGO bezeichneten Wirkstoff enthalten, doch vielleicht in so geringer Menge, dass kein Einfluss auf die Gesundheit zu erwarten wäre.

Um den schwarzen Schafen die Lust auf ihre unseriösen Geschäfte zu nehmen, entwickelten Lebensmitteltechniker der technischen Universität Dresden eine Untersuchungsmethode (HPLC-Methode), mit der Gehalt an MGO zweifelsfrei und sicher nachgewiesen werden kann.

Häufig lassen sich Fälschungen daran erkennen, dass der vielleicht „gesunde“ oder „neuseeländische“ Honig mit Bezeichnungen wie „aktiv“ oder „aktiviert“ betitelt ist. Echter Manuka Honig heißt auch so und hat eine Kennzeichnung seiner Herkunft.

Da der MGO-Wert eine so bedeutende Rolle spielt, verwundert es kaum, dass Produkte mit einem hohen Wert deutlich teurer sind als solche mit einem niedrigeren Wert. Finden sich Angebote, bei denen ein angeblich hoher Wert ebenso günstig ist wie ein geringerer Wert, ist Vorsicht angesagt. Am besten hier mal genau prüfen, ob der Wert labortechnisch ausgewiesen wurde oder ob solche irreführenden versprechen wie „…bis zu 400 MGO+“ auf dem Label stehen. Denn bei genauerer Betrachtung kann ein „bis zu“ einen minimalen, tatsächlichen Wert enthalten.

Aus diesem Grund lieber ein paar Euro mehr ausgeben und ein Produkt wählen, bei dem ein „+“ hinter dem eigentlichen Wert steht. Denn das bedeutet, dass mindestens die angegebene Menge enthalten ist, eher mehr.

Studien zu Manuka

Studie zur Wirkung gegen Erkältungsviren

Genau wie Propolis ist auch Manuka Objekt zahlreicher Studien. So gibt es beispielsweise eine Studie, die sich mit der Wirkung des Honigs auf den Grippe-Erreger (Influenza-Viren) beschäftigte. Dabei zeigte sich, dass der Honig tatsächlich eine stark hemmende Wirkung auf die Viren hat. Das geht sogar so weit, dass dem Honig ein medizinischer Wert zugesprochen wurde.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24880005

Studie zur antibakteriellen Wirkung

Es ist schon lange bekannt, dass dieser Honig eine antivirale, antibakterielle und wundheilungsfördernde Wirkung hat. Diese Untersuchung zeigt, dass durch Manuka Honig einige Bakterienstämme am Wachsen gehindert werden.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25253413

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21978989

Letztendlich zeigen alle Untersuchungen, dass die Wirkung vom MGO-Gehalt abhängt. Je höher dieser angesetzt ist, umso wirkungsvoller geht das Bienenprodukt gegen Beschwerden vor. Hier kann wieder der Vergleich mit Propolis herangezogen werden: auch dieses Bienenprodukt wirkt umso effektiver, je höher es konzentriert ist.

 

Bitte beachten Sie, dass Manuka bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.
Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!
Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!
Ich erhebe keinen Anspruch auf die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen, ebenfalls übernehme ich keine Haftung für mögliche Schäden oder Unannehmlichkeiten welche sich aus einer Einnahme / Eigenbehandlung auf Grund der hier dargestellten Informationen ergeben sollten.

 

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