Kurkuma Honig

Honig ist ein gesundes Schmankerl, zumindest dann, wenn es sich um ein naturbelassenes Produkt handelt. In Verbindung mit einer fein gemahlenen Wurzelknolle aus der Familie der Ingwergewächse stilisiert sich Honig sogar zweifelsohne zu einem Superfood. Die Rede ist von Kurkuma – genauer gesagt von Kurkuma Honig. Teilweise wird die Mischung zwischen Honig und Kurkuma als “Golden Honey” betitelt und es soll sich um eine wahre Wunderwaffe im Kampf gegen so manches Zipperlein bewährt haben. Ob dem so ist? Rein von der Logik schon, denn Honig ist für sich ein wertvolles Lebensmittel und Kurkuma werden zahlreiche positive Eigenschaften zugeschrieben.

Kurkuma - das Superfood?
Kurkumapulver ist die zermahlene Gelbwurzel.


Im folgenden Beitrag schauen wir uns etwas genauer an, was es mit Kurkuma-Honig auf sich hat. Warum wird die Mischung zweier natürlicher Substanzen derzeit so gefeiert? Schmeckt es überhaupt, wenn einem süßen Honig ein kräftiges Gewürz untergemischt wird? Wer sollte sich einen guten Kurkuma Honig einverleiben?

Honig kurz und bündig

Natürlich weißt du, was Honig ist. Es ist das Endprodukt einer fleißigen Bienenarbeit, gereift im Bienenstock und mit zahlreichen guten Inhaltsstoffen bestückt. Honigsorten unterscheiden sich entweder nach Herkunft, Gewinnungsart, Geschmack oder Farbe. Grob wird Honig zuerst in seinen “Ursprung” eingeteilt: Stammt er von Pflanzennektar oder ist es Honigtauhonig – also Waldhonig? Diese zwei Eingruppierungen unterteilen sich dann weiter.
So gibt es Sortenhonige wie etwa Rapshonig oder Lindenhonig. Hier entscheidet also die Tracht über den Honig.
Alle Honige eint eines: Sie sind gespickt mit wertvollen Inhaltsstoffen – auch wenn diese prozentual betrachtet sicher nicht die allergrößte Rolle im Rahmen einer gesunden Ernährung spielen, so viel sei zugegeben.

Honig ist ein gesundes Nahrungsmittel.

Honig – das klassische, gesunde Lebensmittel.

Kurkuma – die wundersame Knolle?

Sie scheint ein echtes Multitalent zu sein, die Gelbwurzel, besser als Kurkuma bekannt. Ihre Bezeichnungen reichen von “Gewürz des Lebens” bis hin zur “Zauberknolle”. Das fernöstliche Gewächs scheint es also im wahrsten Sinn des Wortes “in sich” zu haben.

Die Heimat

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Es ist bis heute nicht genau geklärt, wo die Pflanze ihren Ursprung hat, vermutet wird das südliche Asien. Heute wird sie hauptsächlich in den tropischen Regionen Asiens kultiviert. Der begehrte Teil der bis zu einem Meter hohen Staude liegt in ihrer Wurzel, von der die “Gelbwurzel” auch ihre Bezeichnung her hat: Wird die Knolle ausgegraben, erscheint eine tiefgelbe Wurzel. Diese wird über mehrere Tage luftgetrocknet und dann fein zerrieben.

Hier und dort

Bei uns ist Kurkuma hauptsächlich als Gewürz und als Lebensmittelfarbstoff (E 100) bekannt. In jüngster Zeit erlebt Kurkuma jedoch noch einen weiteren Verwendungszweck, der in der asiatischen Welt völlig selbstverständlich ist: Kurkuma als Heilmittel.

In der ayurvedischen Medizin wird Kurkuma seit Jahrtausenden eingesetzt. Dass die Wirksamkeit durch die Vermengung mit schwarzem Pfeffer oder Ingwer erhöht wird, ist ebenfalls schon lange bekannt.

Wie schon angesprochen, ist die Knolle in der westlichen Welt eher als Zutat bekannt, so verleiht sie etwa dem beliebten Currypulver ihre Farbe. Apropos Farbe: In der asiatischen Welt werden mit dem intensiven Farbstoff sogar die Mönchskutten eingefärbt.

Kurkuma ist ein Ingwergewächs

Kurkuma – auch Gelbwurzel genannt

Curcumin – ein Farbstoff mit Potential?

Die Begehrlichkeit der Gelbwurzel resultiert aus einem Inhaltsstoff: Curcumin. Diese Substanz färbt Lebensmittel und eben auch Mönchskutten ein. Und dieser Stoff ist es, dem vielfältige Heilversprechen zugesprochen werden. Die Wissenschaft beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv mit Curcumin und kann auf vielversprechende Studien verweisen.

Beispiele:

In einer Studie wurde nachgewiesen, dass Curcumin entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften enthält. In Tierversuchen sank die Rate von Darmtumoren erheblich.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17044766

Eine weitere Untersuchung ergab, dass das Gewürz eine antivirale, antibakterielle, antimykotische und krebshemmende Wirkung hat.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17569205

Die Wirkung gegen Alzheimer zeigt ebenfalls einen guten Ansatz, wie diesen Studien zu entnehmen ist:

https://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf0603533

https://escholarship.org/uc/item/88z6c8d9

Dennoch bleiben zwei Aspekte, warum Kurkuma oder besser gesagt der Wirkstoff Curcumin immer noch als Lebensmittel eingeordnet werden und nicht als Medikation: Nahezu alle Studien wurden im Reagenzglas oder an Tieren gemacht, groß angelegte Humanstudien stehen noch aus. Der zweite Grund ist die Dosierung: Denn um die Dosis zu erreichen, die in den Versuchen eingesetzt wurde. müssten wir mehrfach am Tag Curcumin zu uns nehmen. Dass auch schon kleine Mengen einen positiven Effekt auf den Organismus haben, zeigt dafür die Erfahrungsheilkunde.

Kurkuma Honig

Das irgendwas an der Mischung zwischen Kurkuma und Honig “dran” sein muss, ist jetzt nicht unbedingt wissenschaftlich bewiesen, doch aber bekannt. Gerade eine beginnende Erkältung lässt sich mit dieser Mischung vielleicht noch eindämmen. Was genau das Zusammenspiel von Honig und dem Gewürz so wirksam macht, darüber rätseln Forscher noch. Über das einzelne Produkt gibt es aus wissenschaftlicher Sicht eine Menge zu sagen, doch was die Wirkung der beiden Natur-Komponenten so aussichtsreich im Kampf gegen Viren und Bakterien macht, ist nicht bewiesen.

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Beliebte Anwendungsfälle

Kurkuma wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Das prädestiniert die Substanz bei Magen-Darm-Problemen und bei Verdauungsstörungen. Auch bei der Produktion von Gallenflüssigkeit soll die Gelbwurzel hilfreich sein. Diese ist nötig, um Fette aufzuspalten und zu verdauen.

Dass Curcumin ein wirksames Mittel gegen Alzheimer sein soll, ist zwar nicht direkt nachgewiesen, doch die Tatsache, dass es auf das gehirn positiven Einfluss nimmt, ist doch auch schon was.

Kurkuma wird gerne zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Auch hier fehlt der letzte nachweis, doch hier spricht die Erfahrungskunde eine deutliche Sprache: Eine kleine Kurkuma-Kur lässt beginnende Erkältungen ins Nirwana abtauchen.

Kurkuma Honig selber machen

Es gibt fertigen Kurkuma Honig zu kaufen oder du stellst ihn einfach selber her. Nimm einen guten Honig, so naturbelassen wie möglich. Pro 100 Gramm Honig rührst du einen Esslöffel und eine Prise schwarzen Pfeffer ein. Letzteres sorgt für eine besser Bioverfügbarkeit. Gut verrühren und täglich ganz normal auf dem Brot genießen – keine Sorge, geschmacklich wirkt sich das nicht negativ aus.

Wer sollte keinen Kurkuma Honig essen?

Da Kurkuma wie weiter oben beschrieben, die Gallenblase anregt, sollten Patienten mit Gallenproblemen kein Curcumin verzehren. Auch bei Blutzuckererkrankungen oder Blutdruckschwankungen erfordern ein ärztliches “Go” zu Kurkuma Honig.

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