Rapshonig – Herkunft, Geschmack, meine Honigempfehlung

Rapshonig ist hierzulande der häufigste Sortenhonig. Kein Wunder, immerhin prägen die leuchtend gelben Rapsfelder jedes Frühjahr unser hiesiges Landschaftsbild. Raps gehört zur Familie der Kreuzblütler und hat seinen Ursprung im südöstlichen Europa. Interessant, dass Raps früher als Lampenbrennstoff genutzt wurde, essen konnte man ihn hingegen nicht.

Das kam erst viel später, in den 1970er Jahren. Durch bestimmte Züchtungen gelang es, Raps einerseits als Rohstoff zu erhalten und ihn andererseits als verzehrfähiges Lebensmittel anzubauen.

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Heute zählt Raps zu den wichtigsten Nutzpflanzen überhaupt. Hierzulande wird in der Regel Winterraps angebaut, die Aussaat erfolgt im August, so kann sich eine robuste Wurzel bilden, die den Winter problemlos übersteht.

Spätestens im April beginnt der Raps zu blühen – Zeit für unser Frühlingsgefühl und Zeit für die Bienen, die leuchtend gelben Blüten anzufliegen. Raps erfüllt nämlich noch eine wichtige Aufgabe: er versorgt die kleinen Nutztiere nach dem Winter mit der dringend benötigten Energie.

Übrigens ist es ganz spannend, dass Raps auf Bienen eine unwiderstehliche Anziehungskraft ausübt. Finden sich die Insekten nahe einem Rapsfeld, fliegen sie kaum andere Pflanzen an. Das liegt daran, dass sie erstens im Raps reichlich Nektar finden und zweitens weist dieser einen hohen Zuckergehalt auf, er schmeckt den Bienen also ausnehmend gut.

Was ist das Besondere am Rapshonig?

Rapshonig stellt eine äußerst gesunde Alternative zu Zucker und Süßstoff dar. Er enthält hochwertigen Traubenzucker und kristallisiert wie fast alle Blütenhonige schnell. Eine Ausnahme bildet hier der Akazienhonig, der nicht so flott kristallisiert.

Direkt nach der Ernte und nach dem Ausschleudern schimmert Rapshonig in einem herrlichen goldfarbenen Ton. Selbst nach der Ruhezeit, die nötig ist, um letzte Reste von Wachsteilchen an die Oberfläche zu bringen, ist er noch von dieser Konsistenz. Doch das ändert sich schnell, denn ab jetzt kristallisiert der Honig rasend schnell aus.

Um zu verhindern, dass aus dem guten Rapshonig eine brettharte Masse wird, wird er also gerührt. Und gerührt. Und gerührt. Mindestens zweimal täglich wird das Bienenprodukt also gerührt, bis er so langsam trüb wird. Das wiederum liegt an dem hohen Gehalt an Traubenzucker, denn dieser bildet winzige Kristalle.

Diese brechen durch das Rühren immer wieder auf, verkleinern sich und verteilen sich dadurch in der Honigmasse. Erst, wenn der Honig mit vielen kleinen Kristallen durchzogen ist, wird er wieder heller, dann ist der Zeitpunkt der Abfüllung gekommen.

Vorkommen und Besonderheiten

Vom platten Land hoch oben im Norden bis tief in den Süden des Landes blühen im April / Mai die Rapsfelder. Es ist eine krautige Pflanze, die keine zwei aufeinanderfolgende Jahre angepflanzt werden sollte. Raps ist hierzulande eine typische, sogenannte „Massentracht“.

Natürlich gibt es Rapshonig in Bio-Qualität, doch da die Tiere einen Umkreis von bis zu drei Kilometer fliegen, ist es eben nicht gesagt, dass sie auch den Nektar der Bio-Rapspflanzen nach Hause bringen. Dennoch solltest du auf Bio-Qualität achten, nicht nur beim Rapshonig, sondern auch beim Buchweizenhonig, beim Heidehonig, beim Thymianhonig und wie sie alle heißen.

Der Geschmack

Rapshonig ist eine süße Schlemmerei und besonders Kindern mögen den hellen, fast weißen Honig sehr gerne. Er schmeckt sehr mild und beinhaltet ein feines Aroma. Durch die cremige Konsistenz fühlt sich der Honig sehr zart und lieblich im Mund an.

Wie kann man Rapshonig nutzen?

Er ist – wie schon angesprochen – ein wunderbares Süßungsmittel. Ob im Tee, als Zuckerersatz im Dessert oder für den außergewöhnlichen Touch im Salat – diese Honigsorte ist ein echtes Allroundtalent.
Ein echtes Highlight ist die Nutzung des hellen Honig im Naturjoghurt – das musst du ausprobieren: Naturjoghurt, einige frische Früchte und dieser Honig– himmlisch.

Honig als Hausmittel?

Es gibt zwar keine wissenschaftlichen Untersuchungen über die Heilwirkung, aber diese Honigsorte gilt allgemein als Stärkungsmittel. Er enthält etliche Mineralstoffe, viele Vitamine und gesunden Traubenzucker. Natürlich gilt jeder Honig als gesund, doch Rapshonig in Bio-Qualität liefert dem Organismus durchaus hochwertige Substanzen.

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Der Rapshonig in Bio-Qualität überzeugt bereits optisch mit seiner fast weißen Farbe.

Sein Ursprung liegt im Kraichgau, dort wo sich die Naturlandschaft hügelig zwischen Odenwald und Schwarzwald idyllisch einbettet.

Er schmeckt mild, süß und hocharomatisch.

Angeboten werden folgende Mengen: ein 250 Gramm-Glas, zwei mal 250 Gramm oder sechs mal 250 Gramm.

 

Fazit

Rapshonig ist ein waschechter Sortenhonig, der zu den am häufigsten gewonnenen Blütenhonigen zählt. Er ist von feiner, cremiger Konsistenz und schmeckt süß mit mildem Aroma. Er wird schon recht früh im Jahr geerntet, denn die ersten Rapsfelder stehen bereits ab April in voller Blüte und versorgen die Bienen nach dem Winter mit viel Futter und Energie.

Der Honig erhält seine cremige Form durch regelmäßiges Rühren, was ihm letztendlich auch die helle Farbe verleiht. Rapshonig gehört zu den Sorten, die regelrecht auf der Zunge „schmelzen“ – ein unvergleichlich leckeres Schmankerl auf dem Frühstücksbrötchen. Oder als Süße im Tee. Oder im Joghurt. Oder im Dessert. Oder, oder, oder – du wirst ihn versuchen müssen, um diese Begeisterung zu teilen.

Bevor du gehst..

Mein Tipp: diese Tropfen verwende ich selbst: