Meine Manuka Honig Erfahrungen & zwei Honige im Test

Als die ersten Bienen in Australien Einzug hielten, dauerte es nicht lange, bis der erste Honig der Südseemyrte (Manuka) entstand. Er ist etwas eigentümlich, er schmeckt etwas anders und er schien den weißen Siedlern minderwertig zu sein. Also kippten sie ihn zum Viehfutter. Als genau jenes Vieh, welches den Manuka Honig bekam, plötzlich weniger krank war, weckte das das Interesse der Siedler an dem Honig und siehe da – der Honig schien plötzlich nicht mehr minderwertig.

In diesem Beitrag möchte ich euch meine Erfahrung mit dem Manuka mitteilen und zudem das Ergebnis meines kleinen Tests von zwei verschiedenen (den wohl bekanntesten) Honigen. Ihr könnt mir gerne jederzeit eure Erfahrungen per Mail schicken!

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Heute ist bekannt und wissenschaftlich belegt, welch ausgezeichneten Eigenschaften sich in dem Honig verbergen, was wiederum an bestimmten Inhaltsstoffen liegt, die in dieser hohen Konzentration in keinem anderen Honig vorkommen (Methylglyoxal).

Meine persönlichen Erfahrungen

Im Netz gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte, die darauf schließen lassen, dass echter Manuka Honig über ein breites Wirkspektrum verfügt. Nicht nur Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis, Nagel- oder Fußpilz, Sonnenbrand oder leichtere Verletzungen sollen mit dem neuseeländischen Honig wirksam gelindert werden können, sondern auch innerlich können die Inhaltsstoffe für eine spürbare Verbesserung der Symptome sorgen, etwa bei einer Blasenentzündung, Magen-Darm-Beschwerden, Husten oder allgemeine Erkältungssymptome.

Für mich klingt das erst einmal logisch, denn die Inhaltsstoffe wie unter anderem Methylglyoxal wirken tatsächlich antibakteriell und antientzündlich. Ergo wird es schädlichen Erregern deutlich erschwert, die Barriere zu durchdringen, die man mit Manuka Honig errichten kann.

Aber was ist mit Pilzen? Richtig, Manuka Honig soll Nagel-, Fuß- und Hautpilz wirksam begegnen, auch dafür gibt es genügend Erfahrungsberichte im Netz. Doch als es mich selbst „traf“, war die Zeit reif, Manuka selbst zu „testen“. Allerdings lautete die Diagnose des Hautarztes auf „Ringworm“, einer Pilzinfektion, die ich mir beim Sport zuzog und die sich nicht mit Hausmitteln lindern lässt.

Habe ich die Wahl, greife ich auf Naturheilmittel zurück. Allerdings hat man bei einem „Ringworm“ (Tinea capitis – eine Form des Fußpilz) keine Wahl. Hier müssen schon schwere Geschütze aufgefahren werden, also eine antimykotische Salbe. Diese bringt den Pilzsporen zwar das Fürchten bei, doch sie lindert nicht unbedingt den Juckreiz. Zumindest bei mir nicht. Zeit, Manuka Honigal als zusätzliches Naturmittel zu versuchen.

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Zuerst möchte ich mir die Unternehmen etwas genauer anschauen. Manuka Health hat seinen Sitz direkt in Neuseeland, genauer: in Auckland. Zudem hat Manuka Health eine der größten Honiganlagen des Landes.

Besonders gut gefallen mir zwei Aspekte: Einmal ist die gesamte Kette in einer Hand, also von der Imkerarbeit über die Abfüllung bis hin zur Vermarktung. Es wird garantiert, dass das zertifizierte Unternehmen jeden einzelnen Tropfen Manuka Honig bis zum Bienezüchter zurückverfolgen kann, sinnbildlich gesprochen.

Zudem finde ich die freiwillige Kontrolle gut, die sich das Unternehmen selbst auferlegt hat. Bekanntlich tummeln sich auf dem Manuka-Honig-Markt zahlreiche schwarze Schafe. Mit der Zertifizierung und der ständigen Kontrolle können wir Endverbraucher hier in Deutschland relativ sicher sein, ein solides und wirksames Produkt zu bekommen.

Die Bienenstöcke stehen in der unberührten Natur Neuseelands, eben dort, wo die Manuka-Sträucher wachsen – fernab von Straßen und Industrie.

Diesen Manuka Honig bestellte ich mir, er kam erwartungsgemäß schnell und gut verpackt bei mir an. Der erste Eindruck ist positiv, denn das Behältnis ist aus festem Kunststoff und schützt so wirksam vor Sonneneinstrahlung.

Der Honig selbst wirkt auf mich absolut frisch und schmeckt eben wie typischer Manuka Honig schmeckt; etwas herb, kräftig und sehr vollmundig.

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Ganz spannend finde ich die Geschichte von Denis Watson, der mit seinem Sohn Dan die Geschicke von Watson & Son leitet:

Es ist der Nachfahre des Maori Chief Kahungunu aus dem Ngati Kuri Stamm, also einem Ureinwohner. Die ursprünglichen Regionen Neuseelands sind die Heimat der Bienenstöcke, die für Watson & Son den Honigertrag liefern.

Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, Manuka Honig in Premium-Qualität zu produzieren und das zeigt sich meiner Meinung nach auch deutlich.

Der Honig schmeckt ebenfalls wie ein typischer neuseeländischer Manuka und auch er wird in einem hochwertigen, edel wirkenden Kunststoffbehältnis geliefert.

Die beiden Honige im Vergleich

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Optisch lassen sich ebenfalls nur wenige Unterschiede ausmachen, vielleicht erscheint der Manuka Honig von Watson & Son ein Hauch intensiver, aber das mag vielleicht auch täuschen. Die Konsistenz ergibt ebenfalls keinen Unterschied der Watson & Son hat die gleiche zarte Festigkeit wie der von Manuka Health.

Der Geschmack

Geschmacklich tendiere ich dazu, den Manuka Honig von Watson & Son etwas besser einzustufen. Es ist kein großer Unterschied, eher so eine Nuance, eine feine Note, die den Gegensatz ausmacht. Manuka Honig schmeckt allgemein etwas herb, vollmundig und kräftig und für mein Empfinden hat der neuseeländische Honig von Watson & Son etwas mehr Aroma, etwas mehr Würze.

Die Heilwirkung

Die Heilwirkung von Manuka Honig ist bekannt und belegt, da gibt es nichts daran zu rütteln. Dennoch handelt es sich um ein Therapeutikum aus der Natur und kommt nur für leichte Beschwerden zum Einsatz. Bei unklaren Beschwerden oder bei tieferliegenden Symptomen muss sich ein Arzt der Sache annehmen und dann sind die verschriebenen Medikamente auch die Therapie der ersten Wahl. Manuka Honig – oder andere Naturheilmittel – können dann nur unterstützend eingesetzt werden.

Ich hatte ja bereits geschrieben, dass mich ein fieser Fußpilz einholte, den ich mir beim Sport zuzog. Die vom Arzt verordnete Salbe gab ihr Bestes, doch den Juckreiz linderte sie nicht. Also benutzte ich Manuka, um hier eventuell Erleichterung zu erfahren.

Das funktionierte sogar ausgesprochen gut, der neuseeländische Honig hielt den Juckreiz in Schach.

Mein Fazit

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Ohne die Qualität des Manuka Health-Honig schmälern zu wollen, gebe ich dem Honig von Watson & Son einen kleinen Vorzug. Das liegt jedoch nur am Geschmack, der für mein Empfinden ein wenig besser ist als der von Manuka Health. Bezüglich meiner Beschwerden entsprachen beide Produkte voll und ganz meinen Erwartungen.

 

Bitte beachten Sie, dass Manuka – wie alle Naturprodukte – bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
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