Die richtige Dosierung des Manuka Honig

Du kennst es sicher: die meisten Mittel – ob chemischen oder natürlichen Ursprungs – können nur in einer bestimmten Dosis angewandt werden. Wird zu viel eines Inhaltsstoffes eingenommen, kann es zur Umkehrung der positiven Wirkung kommen. Bei Manuka Honig verhält es sich etwas anders, die Gründe hierfür wollen wir uns näher anschauen.

 

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Manuka Honig – seit Urzeiten heilsam

Seit es Bienen gibt, nutzt der Mensch deren Produkte, sei es in Form von Honig, von Propolis, von Gelee Royal oder sonstigen Bienenprodukten.

Vor rund 2.400 Jahren erklärte der griechische Arzt Hippokrates Honig sogar zu einem Allheilmittel. Von Manuka Honig aus Neuseeland wusste damals freilich noch niemand etwas. Als Neuseeland geschätzt zwischen 800 und 1300 n. Chr. besiedelt wurde, wussten die als Maori bezeichneten Ureinwohner offensichtlich schnell die Heilkraft der Pflanzen zu schätzen, denn sie nutzten den Manuka-Strauch, um damit diverse Beschwerden zu behandeln. Als dann Bienen das Land bevölkerten, nutzen die Maori auch den Honig instinktiv.

Das Interesse der Einwanderer weckte der Honig erst,, als einige Farmer ihr Vieh mit dem vermeintlich minderwertigen Honig fütterten – und genau diese Tiere widerstandsfähiger gegen Keime waren. Plötzlich geriet der neuseeländische Honig in den Fokus der Wissenschaft – und siehe da: Auch in Studien konnte seine Wirksamkeit belegt werden.

Bei den Untersuchungen zeigte sich, dass hauptsächlich das im Manuka Honig enthaltene Methylglyoxal (MGO) ausschlaggebend für die erstaunliche Wirkung war. Offensichtlich kann das Zuckerabbauprodukt – welches ausschließlich im Manuka Honig in nennenswerter Konzentration vorkommt – schädliche Keime vernichten.

Unterschiedliche Konzentration – unterschiedliche Dosierung

Der als MGO bezeichnete Wirkstoff kommt in unterschiedlichen Konzentrationen im Manuka Honig vor. Gemessen wird der Gehalt in Milligramm pro Kilo Honig. So kommt es zu verschieden deklarierten Werten von 100, 250, 400, 600 oder 800 – um einige Beispiele zu nennen. Je höher die MGO-Zahl ist, umso stärker wirksam ist der Honig in Bezug auf bakterielle, virale oder pilzbedingte Erkrankungen. Das macht sich bei der Dosierung des Manuka Honigs jedoch nur in Ausnahmefällen bemerkbar, am besten nutzen wir ein paar Beispiele, um die richtige Dosierung zu beschreiben.

Bei innerlicher Anwendung

Die erste Erkältungswelle setzt meist gegen Ende des Spätsommers ein. Das ist also die richtige Zeit zum handeln. Am besten nimmst du dreimal täglich Manuka 100 MGO auf einem Teelöffel ein. Angenommen, du hast den MGO-Wert von 250 im Hause, dann reichen auch zwei Teelöffel, jeweils morgens und abends.

Bei einer Zahnfleischentzündung oder sonstigen Entzündungsherden im Mundraum hängt es ebenfalls vom MGO-Wert ab, wie du sinnvoll dosieren kannst. Je niedriger der Wert, umso häufiger solltest du den Honig auf die entzündeten Stellen aufbringen. Doch Vorsicht bei der Anwendung im Mundraum: Manuka Honig mag real heilsam sein – dennoch ist und bleibt es Honig mit einem hohen Gehalt an Fructose und Glukose. Beides ist allemal gesünder als Zucker, dennoch können die Zuckerstoffe Karies auslösen. Deswegen ist es bei Mund- und Rachenraumentzündungen angebrachter, auf höhere MGO-Konzentration zurückzugreifen, ganz einfach aus dem Grund: du kannst ihn so dosieren und einnehmen, dass wenige Behandlungen ausreichen sollten.

Bei Beschwerden, die Magen, Darm oder Blase betreffen, dosierst du bestenfalls ein Gehalt von 400 MGO (den Honig kannst du z.B. direkt hier bestellen). Stärkere Beschwerden lassen sich mit einem noch höheren Wert von 600 oder 800 MGO behandeln. Bei einer Blasenentzündung hat sich Blasentee, gesüßt mit Manuka Honig, bewährt. Magen-Darm-Beschwerden kurierst du entweder mit einem honigsüßen Magentee aus oder du nimmst mehrmals einen Teelöffel zu dir.

Bei äußerlicher Anwendung

Bei der äußerlichen Anwendung gibt es den Unterschied zwischen einer offenen Wunde und einer anderen Erkrankung, bei der die Oberhaut nicht verletzt ist. Um bei einer offenen Wunde ein Heilklima zu erzeugen, musst du die Wunde zuerst reinigen und desinfizieren. Vorneweg: mit einer tiefen oder stark blutenden Wunde ist ein Arztbesuch unumgänglich – wir sprechen hier von Wunden, die man augenscheinlich selbst behandeln kann.

Nach der Erstversorgung der Wunde trägst du Manuka Honig auf, bei winzigen Hautverletzungen nimmst du Manuka Honig MGO 100, bei tieferen sollte der MGO-Wert bei mindestens 400 liegen.

Entweder bestreichst du die Wunde mit einer dicken Honigschicht oder du nimmst einen Wundverband, den du im Honig tränkst. Eine frische Wunde versorgst du auf diese Art und Weise mindestens einmal täglich, eine abheilende Wunde kannst du jeden zweiten Tag neu verbinden. Die Dosierung des Manuka Honigs richtet sich ergo nach der Schwere der Verletzung.

Bei einem Insektenstich, einem Ekzem, bei Nagelpilz oder einer sonstigen Hautirritation bestreichst du die betroffenen Stellen mit dem neuseeländischen Honig und deckst die erkrankten Stellen eventuell mit einem leichten Tuch ab. Die Dosierung richtet sich auch hier nach der Schwere der Erkrankung.

Bitte beachten Sie, dass Manuka bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
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