Wabenhonig – Herkunft, Geschmack, meine Honigempfehlung

Obwohl Honig von Hause aus ein naturbelassenes Produkt ist, toppt Wabenhonig diese Natürlichkeit sogar noch. Die alten Germanen nannten ihn einst „Götterspeise“ und glaubt man Schriften längst vergangener Epochen, so wurde Wabenhonig als Glück auf Erden angesehen – sinngemäß.

Meine Empfehlung:

500g Wabenhonig im Glas (mit Wabe)

sehr gute Qualität + Geschmack

naturbelassen

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Was ist so besonders an Wabenhonig?

Werfen wir mal einen kurzen Blick in die Honigverordnung des Deutschen Imkerverbandes:

„Von Bienen in den gedeckelten, brutfreien Zellen der von ihnen frisch gebauten Honigwaben oder in Honigwaben aus fei
nen, ausschließlich aus Bienenwachs hergestellten gewaffelten Wachsblättern gespeicherter Honig, der in ganzen oder geteilten Waben gehandelt wird.“

So, da haben wir es: was in der Verordnung so umständlich formuliert wird, bedeutet in einfachen Worten, dass es sich um Honig handelt, der von den Bienen produziert wurde und der deren Meinung nach reif ist. Reifer Honig wird im Bienenstock von den kleinen Nutztieren markiert, indem sie mit einem Propfen aus Wachs die gefüllte Wabe verschließen. Das meint die Honigverordnung damit, wenn sie die Wabe als „gedeckelt“ bezeichnet. Das wiederum heißt im Klartext, dass Wabenhonig ohne mechanischen Einfluss aus der Wabe entnommen wurde und dass er tatsächlich reif war.

Die Herstellung und Ernte von Wabenhonig

Der Imker schaut gelegentlich in den Bienenstock und sieht anhand der „Propfen“ – also der Verdeckelung – ob der Honig reif ist. Somit muss er nur noch die Waben samt dem enthaltenen Honig entnehmen, in geeignete Behältnisse packen und kann ihn verkaufen. Doch ganz so einfach, wie sich das anhört ist es nicht, denn Wabenhonig ist nicht unbedingt günstig – trotz der simplen Erntemethode.

Die Kunst bei dieser Honigsorte ist die Lagerung. Möchte ein Imker Wabenhonig haben, nutzt er meist gepresste Wachsplatten, um den Tieren den Bau quasi vorzugeben. Zudem kommt noch ein Mehraufwand hinzu: Der Bienenmeister benötigt spezielle Holzsteckrahmen, in die die Bienen ihre Waben bauen können. Diese kleinen Holzrahmen sind vergleichbar mit einem Honigglas, nur eben für den Imker deutlich teurer. Ein weiterer Punkt, warum Wabenhonig nicht ganz so günstig ist, liegt an den Waben selbst. Während beim Schleuderhonig die Waben im Bienenheim verbleiben, wird Wabenhonig samt den Waben verkauft. Ergo müssen die Tiere neue Waben erhalten.

Augen auf beim Honigkauf!

Leider erkannten auch schwarze Schafe das Potenzial des Marktes für diese Honigsorte. Deswegen musst du genau darauf achten, woher der Wabenhonig stammt, den du kaufen möchtest. Weiter unten findest du eine Empfehlung, dabei handelt es sich um hochwertige Qualität.

Wabenhonig ist zwar ein Naturprodukt, doch gerade importierter Wabenhonig kann unter Umständen mit Pestiziden, Bienenabwehrmitteln oder gar Antibiotika behandelt ist. Zudem nutzen manche Imker bestimmte Plastikrahmen, die auch noch mit einem Plastikeinsatz bestückt sind. Das mag zwar erlaubt sein, doch tierschutzkonform ist das nicht unbedingt.

Die Vorteile von Wabenhonig

Guter Wabenhonig ist eine Delikatesse. Weiter hat er den Vorteil, dass er nicht mit anderen Honigsorten vermischt wird. Er enthält Blütennektar, Pollen und Honigtau. Diese Mischung zaubert ein ganz besonderes Geschmackserlebnis – erklären kann man das kaum, du wirst es schon selbst versuchen müssen.
Die Waben dienen den Nutztieren als Einlagerungsort für Bienenpollen, aber auch für Propolis. Letztgenanntes ist das harzige Produkt, welches von Bienen extra produziert wird, um schädliche Erreger abzuwehren – mit großem Erfolg. Auch für den Menschen ist Propolis eine hervorragende Waffe gegen kleinere Beschwerdebilder. So ergibt sich am Ende ein wertvolles Gemisch aus gesundheitsfördernden Stoffen.

Die Heilwirkung des naturbelassenen Honigs

Wabenhonig werden eine Vielzahl gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeschrieben. Das liegt einerseits am Honig selbst und andererseits an den in der Wabe steckenden Stoffen. So nutzen viele Heuschnupfen-Geplagte diesen honig, um die Waben kräftig durchzukauen und so eine Verbesserung ihrer Beschwerden zu erzielen.

Denn durch kräftiges kauen setzen sich die meisten Inhaltsstoffe erst frei, etwa Enzyme oder Fermente. Nach dem kauen wird die Wabe einfach ausgespuckt. Natürlich kannst du sie auch schlucken, doch das ist dann vermutlich eher kein kulinarischer Hochgenuss.

.. lecker auch auf dem Vesperbrot 🙂

Gerade bei Heuschnupfen hat sich bewährt, etwa einen Monat vor der Heuschnupfen-Saison damit zu beginnen, täglich eine Bienenwabe zu kauen. Das baut die Abwehrkräfte auf und um, denn letztlich ist Heuschnupfen nichts anderes, als eine falsche Reaktion des Immunsystems. Die in den Waben enthaltenen Pollen sensibilisieren das Abwehrsystem, ähnlich einer Impfung.

Aber nicht nur Menschen mit Heuschnupfen profitieren von Wabenhonig, ganz allgemein darf diese honigform sicher als sogenanntes „Superfood“ bezeichnet werden, denn es ist ein gesundes Lebensmittel, welches den Körper mit einer Vielzahl Vitaminen und anderen wertvollen Inhaltsstoffen versorgt. Zudem wirkt es durch das enthaltene Propolis fast schon wie ein natürliches Antibiotikum und geht sofort gegen etwaige schädliche Erreger vor.

Wie wird Wabenhonig verzehrt?

Frischen Wabenhonig löffelst du entweder direkt von der Wabe oder nutzt ihn wie „normalen“ Honig, indem du ihn auf dein Frühstücksbrötchen schmierst.

Viele Honigfreunde stehen absolut auf das Kauen der Wachswabe. Es ist ein wenig wie das Bonbonlutschen. Bis eben der Honig weg ist und die Wabe ausgespuckt (oder geschluckt) werden kann. Allerdings darfst du dich nicht wundern: wenn du lange genug auf der Wabe herumgekaut hast, erfreust du damit zwar dein Immunsystem, doch es kommt unweigerlich zu einer Wachsanhaftung auf den Zähnen – und die bleibt auch eine Weile. Wenn es dir also um den Genuss geht, zerdrückst du die Wabe, genießt den Honig und spuckst die leere Wabe aus.

Der Geschmack

Der Geschmack hängt natürlich davon ab, wo der Bienenstock steht. Wenn die Tiere in ein nahes Rapsfeld fliegen, um dort Nektar zu sammeln, schmeckt der Honig naturgemäß anders als solcher, der auf einer Wildwiese seinen Ursprung hat.

*Empfehlung* Mein Lieblingshonig

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Der Wabenhonig von der Aspermühle am Niederrhein ist mit 100 oder 500 Gramm Inhalt erhältlich. Tipp: Nimm gleich das 500 Gramm Glas, denn die Köstlichkeit wird dich überzeugen.

Enthalten sind Waben, die ihren Ursprung in der wild-romantischen Region des Balkangebirges haben.

Der Honig ist vollkommen naturbelassen und eine große Wabe schwimmt in der goldfarbenen Honigdelikatesse. Ein Schmankerl vom Feinsten!

Fazit

Wabenhonig ist im Gegensatz zu Schleuderhonig in keiner Form behandelt. Das ist Schleuderhonig zwar auch nicht, doch bei Schleuderhonig entscheidet der Imker, wann die Köstlichkeit reif ist. Bei diesem Honig sind die Bienen diejenigen, die anzeigen, wann der Honig reif ist. Und wer wüsste es wohl besser als die Produzenten selbst?

Er kann entweder auf dem Brötchen verteilt, wie ein Bonbon gelutscht oder wie ein Kaubonbon zermahlen werden. Wabenhonig beinhaltet zahlreiche hochwertige Inhaltsstoffe, die sich auf die Gesundheit positiv auswirken, das liegt nicht zuletzt an den Waben selbst sowie an dem enthaltenen Propolis. Ausprobieren und begeistert sein!

Bevor du gehst..

Mein Tipp: diese Tropfen verwende ich selbst: