Kleehonig – Herkunft, Geschmack & meine Honigmpfehlung

Hast du als Kind auch immer nach vierblättrigem Klee gesucht? Diese seltene Form gilt seit jeher als Glücksomen. Ein Symbol für Glück ist der Honig aus dem Nektar der Kleepflanze vielleicht nicht, dafür aber ein sagenhafter Genuss, der – wie man so schön sagt – dem Gaumen schmeichelt. Fein cremig, hellgelb bis fast weiß, präsentiert sich dir mit echtem Kleehonig ein Hochgenuss.

Das Besondere am Kleehonig

Besondere Honigsorten – wie beispielsweise Kleehonig – bereichern sowohl Frühstückstisch als auch Küche. Die seltene Sorte bietet einen fantastischen Geschmack und überzeugt durch ein mildes Aroma. Kleehonig ist eine Rarität und es beginnt spätestens dann die Suche nach einem zu ergatternden Exemplar, wenn du ihn einmal gekostet hast. Als Grundlage für den Honig steht der Nektar der Klee-Blüten. Bekannt ist der Honig als aufgrund seines hohen natürlichen Traubenzuckeranteils.

 

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Die cremige Konsistenz eignet sich ideal zur Zubereitung von Speisen. Ob als Aufstrich oder Tee-Zugabe, dieser Honig wird nicht nur von Kennern geschätzt, er ist tatsächlich eine echte Bereicherung. Er schmeckt sehr mild und kann locker auf einen kräftigen Touch verzichten, deswegen ist der Honig auch bei all jenen beliebt, die den typischen Honiggeschmack gar nicht so sehr mögen.

Woraus besteht Kleehonig?

Vor allem der Weißklee (Trifolium repens) steckt in dieser besonderen Honigsorte. Eine andere Bezeichnung des Weißklees ist Kriechklee. Es ist dem kurzen Rüssel der Honigbienen zu schulden, dass diese den Nektar des Rotklees nicht sammeln können und mit dem Weißklee vorlieb nehmen müssen. Dabei sammeln die Honigbienen nur selten ausschließlich Weißklee-Nektar ein. So findet sich im Kleehonig auch Nektar des Steinklees wieder.

Alle drei Arten werden als klassischer Wiesenklee bezeichnet. Der zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler zählende Weißklee wächst auf vielen deutschen Wiesen als krautartige Pflanze. Von Mai bis Oktober setzt die Blüte des Klees ein und versorgt die Honigbienen mit dem Nektar. Wiesenklee zählt zu einer der am weitesten verbreiteten Pflanzenarten in der gesamten Bundesrepublik und wächst überall dort, wo auch Gras sprießt. Eine weitere, wichtige Bedeutung kommt dieser Kleesorte als Futterpflanze in der Landwirtschaft zu. Hier arbeiten Imker Hand in Hand mit den Bauern, die teilweise richtige Kleefelder anlegen, gerne in nordischen Ländern.

Das macht ihn zum Sortenhonig

Im Gegensatz zu anderen Honigsorten, bei denen der Nektar ebenfalls aus wilden Blüten stammt, besitzt der Kleehonig einen überraschend milden Geschmack. Fast schon blumig anmutend, punktet dieser Honig mit zartem Genuss. Dir fehlt es an Power am Morgen? Perfekt, dann ist Kleehonig ideal, denn er ist ein echter Energielieferant. Das liegt an dem hohen Traubenzuckeranteil.

Beim Kauf achte darauf, dass es sich um einen Sortenhonig handelt. Dieser besteht laut Richtlinien der Honigverordnung aus mindestens 80 % aus den Pollen des Klees. Lediglich 20 % der gesammelten Pollen dürfen auch bei einem reinen Kleehonig von anderen Pflanzen stammen. Je nach Sammelgebiet, können vor allem Pollen anderer Klee-Sorten auftreten. Auch die Kornblume oder die Linde finden sich mit ihren Pollen in einem echten Kleesortenhonig wieder.

Warum ist reiner Kleehonig so selten?

Allerdings sollte angenommen werden, dass dieser Sortenhonig längst nicht so teuer ist. Er wird schließlich auf ertragreichen Klee-Feldern produziert. Hier haben die Bienen die besten Bedingungen, um möglichst viel Nektar des Klees einzusammeln. Pro Hektar können dabei bis zu 100 Kilo Klee anfallen, immer dann messbar, wenn die Pflanzen beispielsweise als Futterpflanze für Nutztiere weiterverarbeitet werden. Doch ausgedehnte Kleefelder, auf denen keine anderen Blüten zu finden sind, gehören zur Seltenheit. Daher kommt es immer wieder vor, dass er auch als Blütenhonig angeboten wird. Zu große ist der Anteil fremder Blüten, die von den Bienen mit gesammelt werden. Daher zählt der reine Kleehonig zu einem eher seltenen Honig-Produkt.

Die Heilwirkung

Honig aus Klee schmeckt nicht nur ausgezeichnet, er besitzt auch eine heilende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Die ohnehin schon antibakteriellen Eigenschaften eines jeden Honigs finden sich selbstverständlich auch in diesem wieder. Darüber hinaus fördert der Honig als Teezugabe die Schleimlösung. Wenn dich also mal wieder eine Erkältung plagt, bist du mit Kleehonig gut bedient, auch wenn er natürlich nicht an die heilsame Wirkung von Manuka Honig heranreicht. Doch genau wie Thymianhonig oder Ingwerhonig kurbelt Kleehonig dein Immunsystem an – und bekanntlich ist genau das Abwehrsystem dafür verantwortlich, wie schnell wir unsere Erkältung wieder los werden.

Zudem kann er krampflösend und beruhigend wirken, wobei sich diese Wirkung natürlich in Verbindung mit einem Kräutertee noch steigern lässt.
Insgesamt ist dieser leckere und milde Honig nicht nur eine zauberhafte Süßspeise , sondern wird auch bei vielen Erkältungssymptomen verwendet.

Übrigens: hat dich mal wieder ein Insekt als Opfer auserkoren, dann betupfe den Insektenstich mit etwas Kleehonig – du wirst sehen, das tut gut und die entzündungshemmenden Substanzen im Honig vertreiben weitere Erreger.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten:

Da dieser Honig von einem milden Geschmack durchzogen wird, wird er gerne und oft bei Kleinkindern verwendet, um Speisen anzureichern. Das milde Aroma sticht nicht unangenehm heraus und lässt sich daher optimal mit vielen Gerichten verbinden. Ob für herzhafte oder süße Rezepte, er ist eine wunderbare Zutat in vielen Rezepten. Genau wie beispielsweise Rapshonig, Edelkastanienhonig, Weißtannenhonig oder Lavendelhonig ist natürlich auch Kleehonig allgemein ein wertvoller Zuckerersatz.

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Es ist schon ein besonderes Schmankerl, das kann man nicht anders sagen, probiere diesen Honig und du weißt, was gemeint ist.

Fazit

Der seltene Honig überzeugt durch milden Geschmack und seine angenehme Vielfalt in der Küche. Selbst für Heilungsprozesse, lässt sich der Honig aus der Kleepflanze verwenden. Echter Kleehonig ist deswegen so selten, da es zwar weite Kleefelder gibt, Bienen jedoch gerne auch ihren Rüssel in Pflanzen stecken, die außerhalb des Kleefeldes liegen. Deswegen erfordert es sorgfältige Imkerarbeit, herauszufinden, ob die Ernte tatsächlich als reiner Kleehonig verkauft werden kann.

Bevor du gehst..

Mein Tipp: diese Tropfen verwende ich selbst: