Bienenbrot – Info, Inhaltsstoffe, Wirkung

Bereits die Wikinger, die auf den nordischen Meeren herumsegelten, hatten Bienenbrot an Bord. Damit wollten sie sicherstellen, dass sie sich trotz knappem Nahrungsmittelangebot keine Krankheiten wie Skorbut zuzogen.

Was also ist das ominöse Bienenbrot? Warum konnte es damals und heute Krankheiten verhindern? Wie wird es gewonnen und zu welchem Zweck genau. Dies und noch viel mehr erfährst du im nachfolgenden Artikel, der natürlich auch das Wohl der Tiere im Blick hat. Denn die berechtigte Frage nach der „Ernte“ des Bienenbrotes taucht ebenfalls auf. Immerhin produzieren Bienen ihre Produkte nicht für uns Menschen, sondern in erster Linie für sich selbst.

Vom Windblütler und Insektenblütler

Wenn du das dicke Buch der Natur weit aufschlägst, findest du bei den Pollen Informationen, die gerade für Allergiker sehr interessant sein dürften. Es gibt trockenen Pollen, der flattert zu Beginn der Pollensaison durch die Lüfte und wird als Windblütler bezeichnet. Zu diesen Pollen werden viele Nadelhölzer gezählt, die Hasel, Erle, Birke, Buche, Eiche, Pappel, Brennnessel und viele Gräser.

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Die sogenannten Insektenblütler hingegen sind nicht ganz so umtriebig, es handelt sich um eher feuchte Pollen. Dazu zählen beispielsweise Obstbäume, Doldengewächse, Schmetterlingsblütler, Orchideen oder Liliengewächse. Sammelt eine Bienen den Nektar einer Pflanze, greift sie auch bei den „feuchten“ Pollen beherzt zu und packt so viel wie möglich in ihre „Pollenkörbchen“, die sie an den Hinterbeinen hat. Während des Rückfluges verfängt sich zugleich der durch die Luft wirbelnde Pollen der Windblütler und verfängt sich in dem feinen Haarkleid des Tieres. Im Bienenstock angekommen, nimmt die Stockbiene der Sammelbiene ihre „Beute“ ab, samt den Pollen aus den Körbchen und dem Pollen aus der Luft, die im Haarkleid hängen.

Vom Pollen zum Brot

Ein Teil dieses gesammelten Pollens wird direkt an die Brut sowie an die arbeitende Bevölkerung im Bienenstock verfüttert. Allerdings handhaben Bienen es wie wir Menschen auch: Sie sammeln viel zu viel von den Pollen. Das, was nicht sofort gefuttert wird, muss also eingelagert werden. Doch frischer Pollen ist nur begrenzt haltbar, immerhin sind die mikroskopisch kleinen Teilchen feucht. Damit das wertvolle Nahrungsmittel nicht schimmelt und somit ungenießbar wird, benötigt es eine weitere Verarbeitung. Die fleißige Stockbienen nehmen sich also dem übrig gebliebenen Pollen an.

Sie vermischen ihn mit Speichel, mit Enzymen und mit Drüsensekreten. Anschließend wird der so behandelte Pollen eingelagert. Jetzt setzt sich ein chemischer Prozess in Gang. Die konstante Temperatur von 35 Grad, die in einem Bienenstock herrscht, führt zu einer Milchsäuregärung, somit können weder Pilze noch Hefezellen dem Pollen etwas anhaben, er ist fermentiert.

Damit auch Bakterien keine Freude an dem Lagergut haben, fügen die Bienen kurzerhand noch eine dünne Schicht Propolis hinzu. Damit wird es Keimen unmöglich gemacht, sich an den Pollen zu vergreifen. Zudem ist der Pollen durch diese Fermentierung biologisch aufgeschlossen und kann von den Tieren (und auch für den Menschen) leichter verwertet werden. Das so behandelte Futter kann jetzt in den Wabenzellen eingelagert werden – als Resultat sieht der Imker feste sechseckige Platten, die als Bienenbrot oder Perga bezeichnet werden.

Der Unterschied zwischen Blütenpollen und Bienenbrot

Geht es rein um den gesundheitlichen Aspekt, ist Bienenbrot deutlich wertvoller als frischer Pollen. Das gilt sowohl für die Bienen selbst als auch für uns Menschen. Durch die Fermentierung, genauer – durch die Milchsäuregärung ist die harte Pollenschale biologisch aufgeschlossen, so kann der Organismus die wertvollen Inhaltsstoffe leichter aufnehmen und vor allem besser verwerten.

Die Inhaltsstoffe offenbaren Erstaunliches: So enthalten 100 Gramm Pollen die Eiweißmenge von sieben Eiern, bis zu 22 Aminosäuren, Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Zink oder Kobalt. Abgerundet wird der Nährstoffmix von Vitaminen wie den Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin C, H, P oder E. Weiter beinhaltet Bienenbrot noch die besonders gesunden Flavonoide, hauptsächlich Querzetin und Rutin.

Die Ernte durch den Imker

Es ist für Imker nicht ganz so leicht, Bienenbrot zu ernten. Im besten Fall sind die Waben kalt, denn dann kann das Bienenbrot leichter von dem Bienenwachs der Wabe getrennt werden. Aus diesem Grund frieren viele Imker die Waben kurzerhand ein. Anschließend lassen sich die sechseckigen Platten herausstanzen.

Eine PDF-Anleitung findest du auch hier: http://www.bienenundnatur.de/wp-content/uploads/2013/09/Perga-gewinnen.pdf

Ist es moralisch vertretbar, den Tieren ihr Brot wegzunehmen?

Bienen sind Meister der Vorratshaltung. Geht es den Tieren gut, fühlen sie sich wohl und werden sie optimal gehalten, produzieren sie deutlich mehr, als sie je verbrauchen können. Das gilt für Honig, das gilt für Bienenwachs, für Propolis und auch für Pollen oder Bienenbrot. Verantwortungsvolle Imker sorgen dafür, dass der Wabenbau von Zeit zu Zeit neu gestaltet wird.

Denn alte Waben zeigen deutliche „Gebrauchsspuren“, immerhin finden in den Waben Häutungen statt, es werden Pollen und Nektar verarbeitet, es finden sich Kotspuren. Aus diesen Gründen entnimmt der Imker die „alten“ Waben. Daraus wird dann meist Bienenwachs, teilweise nehmen Imker noch die Ernte des Bienenbrotes hinzu.

Die Qualität des Bienenbrotes

Es ist nicht so ganz einfach, hochwertiges Bienenbrot zu bekommen. Im osteuropäischen Raum wird es in Masse produziert, da wird es schwierig, herauszufiltern, welcher Imkereibetrieb gut zu den Tieren ist und welcher Rückstände von Medikamenten vermeidet. Hierzulande darf auch nicht jeder Imker Perga verkaufen. Einige Mittel, die zur Bekämpfung der Varromilben dienen, setzen sich beispielsweise in den Waben ab, somit ist es nicht erlaubt, das darin befindliche Bienenbrot in den Handel zu bringen.

Dennoch gibt es einige Imker, die sich auf die Zusatzerzeugnisse der Bienenhaltung spezialisierten. Somit gibt es auch hier Bienenbrot in bester Qualität zu kaufen.

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Ein kleiner Ausblick auf die Qualität liefert der Preis. Wird dir es allzu günstiges angeboten, ist Vorsicht angesagt. Es ist dann entweder günstig produziertes Perga, eventuell mit Zusatzstoffen oder es stimmt sonst was nicht. Bienenbrot ist kein günstiges Produkt und die Qualität rechtfertigt einen hohen Preis. So kann es durchaus sein, dass das hochwertige Nährmittel pro Kilo bis zu 100 Euro oder mehr kosten kann.

Die Anwendungsgebiete von Bienenbrot

Im Grunde hat Bienenbrot die gleiche Wirkung wie Blütenpollen – mit einem kleinen Unterschied: eswird vom Organismus deutlich schneller aufgenommen und sollte immer dann erste Wahl sein, wenn es als Gesundheitsprodukt seinen Zweck erfüllen soll.

Einige Wissenschaftler setzen es in der Therapie gegen bösartige Tumore ein. Denn neben der antitoxischen verfügt Bienenbrot noch über eine zytotoxische Wirkung. Zudem zeigt sich das Blut höchst erfreut über die Zufuhr, denn die Werte können sich verbessern, ganz besonders im Bereich der Leukozyten und des Hämoglobins.

Weitere Anwendungsgebiete, für die eine Einnahme empfohlen wird:

  • dient der Entgiftung
  • hemmt den Alterungsprozess
  • ist hilfreich gegen Stress beziehungsweise dessen körperlichen Auswirkungen
  • regt den Appetit an
  • wirkt der Arterienverkalkung entgegen
  • lindert Wechseljahresbeschwerden
  • unterstützt bei einer Diät
  • kann bei Potenzstörungen hilfreich sein
  • regt den Gallenfluss an und unterstützt die Leber
  • reguliert den Magen-Darm-Trakt
  • stärkt das Immunsystem
  • verbessert die Blutwerte
  • hilft bei mentaler Erschöpfung
  • erhöht die Leistungsfähigkeit

Das waren nur einige der Anwendungsgebiete. Teilweise wird es auch als Nährstoffkomplex bezeichnet. Nicht umsonst erkannten damals die Wikinger schon, dass sie mit dem Bienenprodukt ihre karge Ernährung so aufwerten konnten, dass sich keine Mangelerscheinungen zeigen. Und das ohne das Wissen um die Inhaltsstoffe und ohne die Kenntnis über die richtige Einnahme und Dosierung.

Bienenbrot bei den Wikingern
Schon die Wikinger hatten Bienenbrot dabei.

Wie wird Bienenbrot eingenommen?

Perga ist zur inneren Einnahme bestimmt. Es empfiehlt sich als Kur, nicht zur dauerhaften Einnehme. Prüfe vorab, ob du eventuell allergisch gegen dieses Naturprodukt bist, deswegen nimmst du bei der ersten Einnahme nicht die volle Dosis.

Die meisten Heilpraktiker empfehlen eine Dosierung von bis zu 12 Körnchen pro Tag bei einem Erwachsenen. Kinder bekommen dementsprechend nur die Hälfte, also 6 Körner. Du kannst die Dosierungsempfehlung auf zweimal aufteilen, also einmal vor dem Frühstück und einmal vor dem Mittagessen oder Abendessen. Wenn du einen empfindlichen Magen hast, musst du vorher austesten, in wie weit du das Bienenbrot auf nüchternen Magen verträgst. Die meisten Nutzer rühren die Körnchen in das Müsli oder nehmen das Produkt im Joghurt zu sich.

Achte nach der Anwendung unbedingt darauf, dass du das Behältnis luftdicht verschlossen hältst, denn Bienenbrot zieht Wasser auf der Luft und kann demnach schnell verderben. Luftdicht verschlossen, ist es lange haltbar.

Bitte beachten Sie, dass Bienenprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen können.
Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.
Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!
Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!
Ich erhebe keinen Anspruch auf die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen, ebenfalls übernehme ich keine Haftung für mögliche Schäden oder Unannehmlichkeiten welche sich aus einer Einnahme / Eigenbehandlung auf Grund der hier dargestellten Informationen ergeben sollten.

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