Bienenwachswickel – Anwendung, Wirkung, Gute Produkte

Bienenwachs findet derzeit vor allem in der Gesundheitsbranche einen reißenden Absatz – das Spannende dabei: obwohl ein echter Hype um Bienenprodukte besteht, kann von einer „Modeerscheinung“ keine Rede sein. Immerhin nutzt der Mensch seit Beginn der Menschheitsgeschichte Produkte, die von Bienen produziert werden.

Vermutlich ist es mit dem Bienenwachs wie mit so vielen Naturprodukten – erst sind sie erste Wahl, dann kommen neue Produkte zum Vorschein, alles „Alteingesessene“ verschwindet erst einmal als altmodisch im Keller, um dann ein paar Jahre später eine Renaissance zu erleben. Alle sind begeistert und das ist auch gut so, denn Bienenwachs hat einen wissenschaftlich bestätigten Nutzen in der Heilkunde.

das “Rohmaterial” Wachs in der Wabe

Das beste Beispiel für die derzeitige Euphorie an naturheilkundlichen Produkten ist das natürliche Wachs der Bienen. Es besitzt effektive und gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe, die sich deutlich von chemischen Produkten unterscheiden. Früher war es gang und gäbe, dies zu nutzen.

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Wer von Entzündungen oder Gelenkbeschwerden geplagt wird, dem können Binnenwachswickel weiterhelfen. Die Wickel sind in unterschiedlicher Größe erhältlich und können mit weiteren heilsamen Inhaltsstoffen bestückt sein. Besonders chronische Gelenkbeschwerden profitieren von der Anwendung mit Bienenwachswickel. Zudem lassen sich die Wickel bei Erkältungen oder Fiebererscheinungen nutzen.

Woraus besteht ein Bienenwachswickel?

Bienenwachs ist das Baugerüst für die sechseckigen Waben, die in jedem Bienenstock zu finden sind. Verantwortungsvolle Imker entnehmen das Bienenwachs regelmäßig, da die Tiere dort auch ihre Brut ablegen und es einfach für die Tiere mit der Zeit unhygienisch wird. Das Wachs wird also vorsichtig entnommen, eingeschmolzen und gefiltert – das Endprodukt ist eine heilsame Substanz, die direkt aus der Natur kommt.

Die Anwendungsgebiete

Das Hausmittel wird traditionell bei Erkältungskrankheiten angewandt, also bei Infektionen der oberen Atemwege. Bei einer Halsentzündung kannst du mit einem Bienenwachswickel den Schmerz lindern und die Heilung beschleunigen. Hat dein Arzt einen tiefsitzenden Husten oder eine Bronchitis diagnostiziert, dann kannst du die Therapie mit dem Wachswickel begleitend zu den ärztlich verordneten Medikamenten anwenden, indem du Brustwickel machst.

Zudem dienen Wachswickel überall dort, wo dein Körper nach Wärme verlangt, etwa bei rheumatischen Beschwerden, bei Kopfschmerzen, bei Muskelverspannungen oder bei Gelenkproblemen. Allerdings empfiehlt es sich bei Entzündungen immer, zuerst einen Arzt zu konsultieren, bevor Wärme von außen zugegeben wird. Das gilt zumindest bei entzündlichen Prozessen, etwa in den Gelenken. Hier kann nämlich auch Wärme eine Entzündung vertiefen, deswegen lieber einmal mehr die Wartezeit in der Hausarztpraxis in Kauf nehmen.

Wachswickel bieten sich sogar für Kinder an

Die Sanftheit von Bienenwachswickeln ergeben eine gute Anwendungsmöglichkeit für Babys. Säuglinge bis zum Alter von einem Jahr sollten keinesfalls Honig verzehren – doch gegen die äußerliche Anwendung eines Bienenwachswickel spricht nichts. Im Gegensatz zu ätherischen Ölen kann ein Wickel aus Bienenwachs sanft und ohne den typischen, intensiven Geruch des ätherischen Öls einwirken.

Das verwendete Wachs muss nicht erwärmt werden (außer bei der Herstellung selbstgemachter Wachswickel), es speichert sozusagen die eigene Körperwärme.

Die Anbringung der Wickel auf die jeweiligen Körperstellen

Wachswickel lassen sich prinzipiell überall auf dem Körper anbringen. Beliebte Anwendungsbereiche sind Brustbereich, Stirn, Knie, Gelenke sowie der Rücken. Dabei kann der Wickel aus Bienenwachs mit duftenden Aroma- oder Kräutermischungen unterstützt werden.

Diese Kräutermischungen sorgen in den Atemwegen zusätzlich für ein wohltuendes Aroma. Aufgelegt werden die Wickel entweder einzeln oder zusammen mit Wärmekissen oder weiteren Wickelungen und Bandagen. Da keinerlei starke Hitze oder gar Erwärmung notwendig ist, sind der Anwendung der Wickel kaum Grenzen gesetzt. Experten raten dazu, die Wachswickel mit Heilwolle oder Wärmekissen zu verwenden. Zusätzlich dazu bieten Hersteller der Wickel Befestigungslösungen wie Bänder, an.

Traditionelle Wachswickel: Ökologisch sinnvolle Anwendung

Wie schon erwähnt, Bienenwachs zählt zu einem der wohl ältesten Hausmittel. Schon seit jeher wissen die Menschen, dass Wärme in jeglicher Form die Durchblutung anregt und dadurch für eine direkte Linderung und für Entspannungen sorgt.

Der Vorteil der natürlichen Wickel liegt nicht nur in ihren Inhaltsstoffen, sondern auch in ihrer Wiederverwendbarkeit. Allerdings sollte die Wachsplatte dabei nicht gewaschen oder zusätzlich erhitzt werden. Nach einer Anwendungszeit von 10 bis 14 Anwendungen, empfiehlt es sich, die Wachsplatte auszutauschen.

Je nach Anwendungsbereich und Körpergröße können unterschiedliche Wachsplatten eingesetzt werden. Bienenwachswickel müssen nicht zwingend im Handel gekauft werden. Mit einfachen Maßnahmen, lässt sich der spezielle Wickel selbst machen und sorgt dafür, die nächste Erkältung in die Knie zu zwingen.

So lassen sich die Wickel ganz einfach selbst herstellen

Leinentuch-Zuschnitte bieten sich ideal dazu an, um Bienenwachswickel auch zuhause herstellen zu können. Es muss nicht immer das fertige, oft teure Öko-Produkt sein, denn mit wenig Aufwand gelingen die wohltuenden Wickel in wenigen Schritten.

  • Zunächst sollte die passende Basis für den Wickel gefunden werden. Bestenfalls hast du einen Zuschnitt aus Leinentuch oder auch aus Baumwolle zur Hand. Die Stoffe eignen sich ideal dazu, um das Wachs aufnehmen zu können. Je nach Anwendungsbereich schneidest du dir die passende Größe zurecht. Für Kleinkinder reicht eine Größe der Zuschnitte von etwa 10 Mal 15 cm aus. Erwachsene können für größere Stellen des Körpers auch Stücke von 20 Mal 30 cm oder mehr nutzen.
  • Das Bienenwachs wird für die Herstellung der Wachswickel erwärmt. Dafür empfiehlt sich ein Bad in Wasserdampf. Der Wasserdampf sorgt für einen schonenden Schmelzvorgang.
  • Nun werden die zurechtgeschnittenen Leinen- oder Baumwollstücke in das geschmolzene Bienenwachs eingetaucht. Die Fasern der Stoffstücke eignen sich ideal für eine Haftung des Bienenwachses. Dabei wird der Stoff komplett eingetaucht, damit das Wachs den Stoff intensiv durchdringen kann. Anschließend den unfertigen Bienenwachswickel herausnehmen, für eine kurze Zeit abtropfen lassen und erneut eintauchen.
  • Der Vorgang des Eintauchens darf nach Belieben zwischen drei- und viermal wiederholt werden, damit der Stoff genügend Wachs aufsaugt. Je nach Anwendungsbereich kann die Wachsschicht auch etwas dünner ausfallen, damit diese angenehm auf der Haut liegt. Prüfe die Temperatur des Wachswickels, bevor du ihn auflegst, er sollte am besten Körperwärme haben. Nach Gebrauch trocknest du ihn auf einer Wäscheleine. Backpapier lässt sich dazu verwenden, den Wachswickel aufzubewahren. Einfach darin einschlagen, beiseite legen – fertig.
  • Einmal angefertigt, lassen sich die Wachwickel für Zeiten einsetzen, in denen Erkältungen die Überhand gewinnen. Besonders im Herbst oder im Frühjahr haben Bienenwachswickel Hochkonjunktur. Die selbstgemachten Wachswickel benötigen nicht viel Zeit und Aufwand und lassen sich bequem im Küchenschrank aufbewahren.

Dieses Wachs verwende ich selbst:

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Meine Produktempfehlung

Natürlich gibt es auch hochwertige Bienenwachswickel als Set, hier überzeugen die Bienenwachswickel der Marke „Wickel & Co“. Bestehend aus einem Wärmekissen und dem Wickel aus Bienenwachs bietet sich dieses Set wunderbar für Erkältungen, Husten oder Heiserkeit an. Das mit Heilwolle gefüllte Wärmekissen leicht erwärmen, etwa auf der Heizung oder mit dem Fön, um dann auf die erkrankte Körperstelle zu legen.

Die Dauer der Anwendung ist im Prinzip nicht begrenzt, wenn es gut tut, kann es sogar über Nacht wirken. Wichtig ist nur, dass du es gut fixierst, entweder mit einem Bändchen oder mit einem Kleidungsstück, welches du über den Wickel anziehst.

Fazit

Die Rohstoffe der Bienen finden sich auch im Bienenwachs wieder. Die Wiederverwendbarkeit macht den Wickel zu einer preiswerten Alternative gegenüber teuren Cremes oder Salben, die zudem oft noch mit ungesunden Inhaltsstoffen bestückt sind. Aktuell sind zudem keinerlei Nebenwirkungen bekannt, die dieses Naturprodukt auslöst, so dass sich der Wickel für alle Altersgruppen nutzen lässt und selbst für sensible Personen geeignet ist. Ausnahme bildet natürlich die Personengruppe, die allergisch auf Bienenprodukte reagiert, hier am besten auf andere Heilmittel zurückgreifen.

Bitte beachten Sie, dass Bienenprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.
Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!
Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!
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