Hausmittel gegen Halskratzen

Erkältungsbedingte Halsschmerzen haben viele Gesichter. Die einen beschreiben es als ein Brennen, den anderen verursacht das Schlucken Schmerzen, wieder andere berichten davon, dass es sich anfühlt, als streiche jemand ständig mit einer Feder durch den hinteren Rachenraum. Wie auch immer, erkältungsbedingtes Halskratzen ist sehr lästig, kann äußerst schmerzhaft sein und zieht in der Folge gerne das ganze Paket nach sich: Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie womöglich auch noch Fieber. Im folgenden Beitrag geht es nur um die Halsbeschwerden, die so oft als Beginn einer Erkältung dienen. Woher kommt der Schmerz? Gibt es wirklich wirksame Hilfe? Oder mindern ausschließlich irgendwelche Medikamente den Schmerz? Schaut man etwas tiefer in den Hals, erklärt sich ganz schlüssig, warum es im hinteren Rachenbereich bis zum Kehlkopf schmerzt und es erklärt sich auch, warum manche Hausmittel gegen Halskratzen tatsächlich hochwirksam sind.

Hausmittel gegen Halsschmerzen
Die Natur hält gegen Halskratzen einiges bereit.

Halskratzen – was ist darunter zu verstehen?

Erkältungsbedingte Halsschmerzen sind kein Einzelsymptom. Sie haben fast immer etwas mit einer Erkrankung der Atemwege zu tun. Kinder leiden deutlich häufiger unter erkältungsbedingten Halsbeschwerden im Vergleich zu Erwachsenen. Im Grunde ist der Begriff “Halskratzen” und all seine Synonyme falsch, denn es handelt sich nicht direkt um einen Schmerz im Hals, sondern eher im Rachenbereich. Der Rachen (Pharynx) ist ein Schlauch, der aus Muskelmasse und Bindegewebe besteht. Er verbindet Nase und Mund sowohl mit der Speiseröhre als auch mit der Luftröhre und somit mit den tieferen Atemwegen.

Dabei sorgen sowohl das Gaumensegel (Velum palatinum) als auch der Kehldeckel (Epiglottis) dafür, dass die Atemluft in die Lungen und die Nahrung in den Magen gelangt. Unterschieden werden drei Bereiche des Rachens:

  • Nasenrachen (Nasopharynx)
  • Mundrachen (Oropharynx)
  • Schlundrachen (Laryngopharynx)

In allen drei Bereichen kann es zu Entzündungen kommen, die den Schmerz verursachen.

 Halsschmerzen sind eigentlich Rachenschmerzen
Der Rachen hat sein eigenes Abwehrsystem

Das ureigene Abwehrsystem

Der Rachen ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet und ist Teil des lymphatischen Gewebes. Somit stellt er eine Hürde für Erreger dar, die sofort unschädlich gemacht werden können. Die Schleimhaut im Bereich des Nasenrachens ist zusätzlich mit Flimmerhärchen ausgestattet. Das hat den einfachen Hintergrund, dass die sich in Richtung des unteren Rachens bewegenden Flimmerhärchen Erreger oder Fremdkörper zu einem “Ausgang” transportieren. Vom unteren Rachenbereich aus gelangen sie in den Magen und die Magensäure nimmt sich ihrer an.

Die Entzündung

Manchmal versagt die Barriere, das führt dann zu einer Entzündung der Rachenschleimhaut. Somit ist Halskratzen eigentlich korrekt eine Rachenentzündung (Pharyngitis). In den meisten Fällen wird sie durch Viren verursacht, eher selten haben Bakterien etwas damit zu tun – zumindest im Falle einer Rachenentzündung, die erkältungsbedingte Ursachen hat. Zu “normalen” Halskratzen gehören meist Schluckbeschwerden, Husten, gelegentlich auch Mundgeruch. Die Schleimhaut im Rachenbereich ist gerötet, die Lymphknoten deutlich angeschwollen.

Warum ist das so?

Der Kampf ist in vollem Gange, denn bei einem Angriff von einer dichten Virenanzahl reichen die üblichen Verteidigungsmaßnahmen nicht mehr aus. Also entsendet der Körper weitere Abwehrzellen, was letztendlich zur Entzündung, der Schwellung und leider auch zum Schmerz führt.

Was tun?

Das beste Mittel überhaupt, um seinem Körper zu “helfen”, mit der Erregerflut fertig zu werden, ist ihn zu schonen. Der Organismus hat alle Hände voll zu tun, da sollte er sich nicht auch noch mit der Regeneration nach dem Sport beschäftigen oder seine Kraft für einen stressigen Alltag benötigen. Natürlich – vermutlich bleibt kaum jemand wegen einem Halskratzen der Arbeit fern, doch auch da sollte man sich so gut es geht, zurücknehmen.

Wärme als Hausmittel gegen Halskratzen
Ein warmer Schal ist das erste Hausmittel gegen Halskratzen.

Hausmittel gegen Halskratzen

  • Wärme

Um den Rachenbereich Linderung zu verschaffen, ist Wärme ein ausgezeichnetes Mittel. Ein Schal um den Hals und schon muss sich der Hals nicht noch zusätzlich um die Wärmezufuhr kümmern, sondern kann seine Energie auf die Abwehr der Keime setzen.

  • Heißer Tee

“Tee trinken und abwarten” – so lautet ein altes Zitat. Es ist tatsächlich einer der besten Ratschläge überhaupt, denn erstens sorgt heißer Tee dafür, dass hitzemepfindliche Viren abgetötet werden und zweitens dauert es seine Zeit, bis der Schmerz nachlässt, hier ist Geduld gefragt. Wer in seinen Tee noch etwas Manuka Honig unterrührt, hat erstens ein süßes, schmackhaftes Getränk und verstärkt zusätzlich noch den Kampf gegen die Erreger.

  • Honig

Honig ist eines der beliebtesten Hausmittel überhaupt. Das hat einen guten Grund, denn Honig ist ein naturbelassenes Produkt, welches entzündungshemmende Enzyme, bioaktive Substanzen und Antioxidantien enthält. Je nach Honigsorte kann das süße Produkt sogar ganz speziell für Erkältungskrankheiten genutzt werden, etwa echter Fenchelhonig oder gar Manuka Honig.

  • Manuka Honig

Der Honig aus Neuseeland ist der einzige Sortenhonig, der mit einer hohen Dichte an Methylglyoxal ausgestattet ist. Dieser Wert, der mit MGO abgekürzt wird, hat eine nachgewiesene Wirkung gegen Keime. Bei Halskratzen sollte einfach hin und wieder ein Löffel geschlemmt werden, damit sich der Honig wie Balsam auf die gereizten Schleimhäute legt.

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  • Suppen und Brei

Da die Nahrung direkt den Rachen passiert, sollten harte Speisen vermieden werden. Als Hausmittel gegen Halskratzen hat sich die gute, alte Hühnersuppe bewährt. Auch Joghurt oder ein Brei lassen sich deutlich leichter schlucken als Fleisch oder Rohgemüse,

  • Salbeitee

Salbeitee vereint zwei Möglichkeiten in sich, gegen den Schmerz im Rachen vorzugehen: Er kann als Tee getrunken oder als Gurgellösung angewandt werden. Salbei ist eine alte Arzneipflanze, die seit Urzeiten als Heilkraut gegen Atemwegsbeschwerden bewährt hat.

  • Mundspray mit Propolis

Propolis hat im Bienenstock eine hochgradig keimhemmende Wirkung. Sowohl in der Apitherapie als auch in der “normalen” Heilkunde ist das Bienenkitt eine effektive Möglichkeit, den Organismus sanft zu unterstützen. Propolis ist kein Medikament, auch wenn es gerne so präsentiert wird. Dennoch hat es eine ähnliche Wirkung wie viele Heilkräuter oder andere Naturstoffe. Ein Mundspray kann helfen, die Erreger im Rachenraum zu bändigen, was dem schmerzhaften Halskratzen entgegenwirkt.

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  • Lutschtabletten

Ein starkes Halskratzen sollte zur Sicherheit ärztlich angeschaut werden, denn normalerweise sind Halsschmerzen zwar sehr unangenehm, aber aushaltbar. Wenn der Arzt einen Blick in den Rachen geworfen hat, sieht er anhand der typischen Anzeichen sofort, ob es sich um Erkältungshalsschmerzen handelt. In starken Fällen können natürlich auch Lutschtabletten aus der Apotheke helfen, die den Schmerz sozusagen “betäuben”.

Bitte beachten Sie, dass Bienenprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen können.

Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.

Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!

Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!

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