Wundermittel gegen Pickel?

Auf den ersten Blick hört es sich natürlich immer etwas reißerisch an, die Rede von einem “Wundermittel”. Per Definition ist ein solches Mittelchen eine Substanz, die bei Beschwerden einen Erfolg erzielt, den es vorher noch nie gab, der jedoch auch wissenschaftlich nicht nachweisbar ist. Die meisten Wundermittel haben mit einer seriösen Arznei oder einem Therapeutikum nichts zu tun. Im Gegensatz zu wissenschaftlichen Arzneimitteln preisen sich “Wundermittel” gerne als Substanz an, die nicht nur bei einer Erkrankung “helfen”, sondern bei ganz vielen anderen Beschwerden auch.

Somit darf der folgende Artikel dahingehend verstanden werden, dass es um mein persönliches “Wundermittel gegen Pickel” geht. Immerhin ist jeder Hauttyp anders, was dem einen guttut, bringt bei dem anderen nichts. Doch eines haben viele der angepriesenen Mittel schon gemeinsam: Sie basieren vielleicht nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, sie sind vielleicht nicht durch zahlreiche Labore gewandert, doch sie greifen auf Erfahrungswerte zahlreicher Anwender zurück – und das ist doch auch schon mal was.

Wundermittel gegen Pickel? nein, Nur Naturwunder.

Wundermittel gegen Pickel gibt es nicht. Wunder in der Natur schon.

Pickel – unvermeidbar?

Kurze Antwort: Ja. Jeden ereilen über kurz oder lang mal Pickel. Bei den meisten beginnen die Knubbel in der Pubertät zu sprießen, manche leiden richtiggehend darunter. Hauptsächlich im Gesicht, Brust, Rücken und Schultern treten Pickel gerne auf. Besonders belastend sind Pickel natürlich im Gesicht. Hinzu kommt noch das Alter und der Umstand der hormonellen Veränderung – wie schon angesprochen, kommen die ersten Pickel mit Beginn der Pubertät. Das ist eine Lebensphase, in der Jugendliche ohnehin von einem Gefühlschaos ins nächste stürzen. Plötzlich scheint die Welt Kopf zu stehen, was gestern noch das Wichtigste im Leben war, hat heute keine Bedeutung mehr. Auf einmal bekommt die Sexualität eine Bedeutung und damit natürlich auch das Interesse am anderen Geschlecht – beziehungsweise am gleichen Geschlecht. Genau zu diesen Zeiten sind Pickel also wirklich das Letzte, was man brauchen kann.

Unsauberkeit? Nein!

Es besteht überhaupt kein Grund, sich für Pickel oder Akne zu schämen, Unsauberkeit hat nichts damit zu tun. Es ist im Grunde eine bakterielle Mini-Infektion, deren Ursache in einer gesteigerten Talgproduktion liegt. und diese wiederum resultiert aus einer hormonellen Veränderung: Besagte Pubertät, aber auch Wechseljahre oder Stress.

Meistens geht die gesteigerte Talgproduktion mit einer Verhornungsstörung einher. Normalerweise fließt Talg über winzige Kanäle nach außen auf die Hautoberfläche ab. Kommt es jedoch zu einer Verhornungsstörung in Verbindung mit einer Überproduktion von Talg, verstopft der Kanal und der Fluss nach außen wird ausgebremst. Es kommt zu einem sogenannten Komedon, besser bekannt als Mitesser.

Für Bakterien ist das Talg- und Hautfett-Gemisch ein gefundenes Fressen. Vermehren diese sich schlagartig, versetzt das den Organismus in Alarmbereitschaft. Er sendet Zellen los, die den Bakterien Einhalt gebieten sollen – die Folge ist eine Entzündung und Eiterbildung. Sichtbar wird dieser hochkomplexe biologische Vorgang als Pickel.

Hauttypen

Wie schon gesagt, gibt es unterschiedliche Hauttypen. Der eine hat eine trockene Haut, der andere kämpft vielleicht mit einer fettigen Haut. Manche haben auch eine Mischhaut oder sie ist besonders sensibel. Die allgemeine Pflege sollte sich immer nach dem jeweiligen Hauttyp richten. Wer zu fettiger Haut neigt, ist mit einer fettreichen Creme nicht gut beraten. Ideal ist natürlich bei Pickelbildung über das normale Maß hinaus ohnehin, den Rat eines Hautarztes oder einer Kosmetikerin bezüglich der Behandlung einzuholen.

Wehret den Anfängen

Da also Bakterien die Wurzel des Übels sind, wäre es das Einfachste, diese von sich fernzuhalten. Nette Idee, wird aber nicht funktionieren, da Bakterien und andere Mikroorganismen auf unserer Haut leben und viele von ihnen auch nützlich sind. Doch die “Pickel-auslösenden” Bakterien lassen sich unter Umständen eindämmen.
Das Bakterium Propionibacterium acnes gilt beispielsweise aus Hauptverursacher von Akne, Pusteln und Pickeln. Es lebt ganz normal auf der Haut, aber auch in den Haarfollikeln.

Pickel sind eine bakterielle Infektion.

Bakterien sind die Übeltäter von Pickeln.

Mein Wundermittel gegen Pickel

Wie schon angesprochen, ist der Begriff “Wundermittel” nicht korrekt. Doch für mich gibt es zwei Substanzen, die dem sehr nahe kommen: Honig und Propolis. Allerdings nehme ich als Bienenfreund nicht wahllos irgendeinen Honig aus dem Supermarkt, sondern ausschließlich Manuka Honig und auch hier achte ich sehr auf Herkunft und Qualität. Der neuseeländische Honig enthält Methylglyoxal, je nach Reifegrad in unterschiedlicher Konzentration. Du erkennst den Gehalt dieser antibakteriellen Substanz an der Zahl, die der Bezeichnung “MGO” anhängig ist. Ergo Manuka Honig MGO 400+ oder Manuka Honig 250+ – je nachdem, wie viel MGO denn enthalten sein soll. Dabei bezieht sich die Angabe der Zahl auf den Gehalt in Milligramm pro Kilo.

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Ich nutze zur Pickelbekämpfung meist Manuka Honig +400 MGO, obwohl eigentlich +250 auch ausreichend sein sollten. Den Manuka Honig verteile ich ab und an entweder pur oder als Quarkmaske im Gesicht und lasse ihn eine ganze Weile einwirken. danach wird er ganz normal mit lauwarmen Wasser ohne irgendwelche Seifen abgewaschen.

Und noch ein Bienenprodukt

Das zweite “Wundermittel gegen Pickel” ist Propolis. Auch hier ist die Qualität ein ausschlaggebendes Kriterium. Propolis ist der Stoff der Bienen, mit dem diese ihren Bienenstock keimfrei halten. Dazu sammeln die Tiere antibakterielles Baumharz und reichern es mit körpereigenen Enzymen an. So entsteht eine dunkle, klebrige und sehr harzige Substanz, die auch für uns Menschen von hohem Wert ist.

Mit einer Propolis-Tinktur lassen sich einzelne Pickel wunderbar behandeln, indem man einen Tropfen des Bienenkitts per Wattestäbchen auf den Pickel aufträgt. Allerdings ist es natürlich wichtig, dass du keine Allergie gegen Propolis hast, denn es ist durchaus ein Stoff mit einem hohen Allergiepotential. Wenn du das erstmals Propolis nutzt, nimm nicht gleich den Pickel, sondern teste auf der Hand aus, ob du darauf allergisch reagierst.

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Übrigens, keine Sorge, Propolis lässt sich von der Haut ganz leicht mit Sterillium entfernen, ohne wird es allerdings schwierig. Das harzige Bienenprodukt klebt enorm und hinterlässt auch dunkle Flecken. Wende es also nicht an, wenn du kein Sterillium hast oder wenn du gleich zu einer Verabredung möchtest.

Bitte beachten Sie, dass Bienenprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen können.

Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.

Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!

Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!

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