Meine Hausmittel gegen Furunkel

Furunkel, Abszesse und Karbunkel haben eines mit dem Herpes-Simplex-Virus gemein: Der eine bekommt es, der andere nicht. Nichts und niemand kann den Ausbruch eines Furunkel verhindern. Für Betroffene sind Furunkel äußerst unangenehm, nicht nur dass sie sehr schmerzhaft sind, sie sind zudem nicht so leicht entfernbar und sie kommen immer wieder.

Doch es gibt tatsächlich gute Hausmittel, mit denen man sich den lästigen, schmerzhaften Beulen entledigen kann.

Knoblauch, geruchsintensiv aber wirksam

Aber: Große, ständig wiederkehrende, besonders schmerzhafte oder erstmals auftretende Furunkel erfordern ärztliche Hilfe. Niemals an einem Furunkel herumdrücken. Hausmittel eignen sich ausschließlich für kleine Furunkel, die bei „Furunkel-Erfahrenen“ Patienten auftreten.

Was ist eigentlich überhaupt diese Furunkel genau?

Furunkel haben ihren Ursprung immer dort, wo es Haare gibt. Meist treten sie im Gesicht, am Po, im Intimbereich oder in den Achselhöhlen auf. Während sich ein Abszess in einem Gewebehohlraum unabhängig von den Haarfollikeln ansiedeln kann, entzündet sich ein Furunkel immer innerhalb des Haarbalges und der Talgdrüse. Kommt es zu mehreren Entzündungen nebeneinanderliegenden Haarfollikeln, wird aus einem Furunkel ein Karbunkel.

Die Entzündung eines Haarfollikels entsteht durch das Eindringen von Bakterien, in aller Regel handelt es sich dabei um Staphylokokken (Staphylococcus aureus). Das wiederum wird nur ermöglicht, wenn es dem Bakterium gelingt, durch die Hautschichten bis zu dem Haarfollikel vorzudringen. Eine vollkommen intakte Hautoberfläche böte genug Schutz, um das Eindringen zu verhindern.

Leider reichen bereits winzige Hautrisse aus, um den Erregern den Weg zu ebnen. Kommt jetzt noch ein angeschlagenes Immunsystem ins Spiel – haben die Bakterien die Oberhand und sorgen für eine Entzündung des Haarfollikels.

Diese Entzündung breitet sich rasend schnell um den lokalen Herd herum aus, zudem kapseln sich die Bakterien ein. Dabei werden Gewebezellen zerstört und das Abwehrsystem schickt seine Immunzellen los, um die Eindringlinge zu bekämpfen. Das Resultat: Es kommt Eiter ins Spiel. Diese Eiteransammlung ist von den Betroffenen oft nicht gleich zu erkennen.

Ein Furunkel zeigt sich als rötlich-lila Schwellung und starker Druckempfindlichkeit. Es können einige Tage ins Land ziehen, bevor sich der Eiter in Form eines kleinen, gelben Pünktchens zeigt, ähnlich einem Pickel.

Was hilft gegen meine Furunkel? Hausmittel im Überblick!

Wer an den schmerzhaften Eiterbeulen leidet, sollte allgemein auf eine gesunde Lebensführung achten, möglichst auf Nikotin verzichten, Alkohol in Maßen genießen und vor allem wenig zuckerhaltige Produkte zu naschen.

Zudem immer darauf achten, nach einer Rasur gründlich zu desinfizieren, denn meist entstehen die winzigen, nicht sichtbaren Hautverletzungen durch das Rasieren.

• Knoblauch

Es mag kein „dufte“ Erlebnis sein, aber Knoblauch ist ein wirksames Mittel, um dem Eiter den Weg nach draußen zu zeigen. Die enthaltenen Flavonoide und die schwefelhaltigen Nährstoffe sorgen für ein rasches Abklingen der Symptome, der Furunkel entleert sich und der Heilungsprozess setzt ein.

Einfach frischen Knoblauch kleinhacken, in eine Kompresse einschlagen und für eine halbe Stunde auf den Furunkel legen. Alternativ kann man auch eine feine Scheibe Knoblauch abschneiden und diese für rund 5 bis 10 Minuten direkt auf den Furunkel legen.

• Teebaumöl

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Das ätherische Öl wirkt desinfizierend, antibakteriell und antimikrobiell. Somit sind alle Eigenschaften erfüllt, um einem Furunkel das Fürchten zu lehren.
Allerdings verträgt nicht jeder dieses starke Naturheilmittel, deswegen sollte die erste Anwendung nicht direkt auf der infizierten Stelle erfolgen.

Bei Verträglichkeit wird das Teebaumöl mit etwas Wasser, Mandel- oder Kokosöl verdünnt und mehrmals täglich auf den Furunkel aufgebracht.

 

 

• Propolis

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Das Bienenprodukt punktet mit zwei Aspekten bezüglich der Wirksamkeit – innerlich und äußerlich. Als Kapsel eingenommen, verhilft es dem Immunsystem auf die Sprünge. Und die Abwehrkräfte können Hilfe gut gebrauchen, muss es doch gegen hartnäckige Bakterien vorgehen. Zudem ist die keimtötende Wirkung von Propolis bekannt und geschätzt, das wiederum hilft dem Organismus ebenfalls, mit den schmerzhaften Eiterbeulen fertig zu werden.

Äußerlich lohnt sich die Nutzung einer Propolis-Tinktur oder Lösung. Die antibakterielle Wirkung des Bienenharzes verhindert eine stete Vermehrung der Bakterien und sorgt zudem dafür, dass sich die Haarfollikel wieder regenerieren.

 

• Zugsalbe

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Die schwarze, schwefelhaltige Zugsalbe regt die Durchblutung an, was letztlich zu einer beschleunigten Öffnung des Furunkels führen soll.

Allerdings sollte Zugsalbe nur kurzfristig angewandt werden, da sich sehr schnell Allergien gegen die Inhaltsstoffe entwickeln können.

 

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass Propolis und Teebaumöl bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen kann.
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