Honig gegen Husten

Husten ist mit Sicherheit eine der unangenehmsten Begleiterscheinung einer Erkältung. Dabei zählt er nicht zu den ersten Symptomen, sondern stellt sich häufig erst mitten im Verlauf oder bei einer abklingenden Erkältung ein. Honig gegen Husten, dieser Rat ist immer wieder zu hören. Stimmt das? Lassen sich mit dem Bienenerzeugnis tatsächlich die Symptome eines Hustens lindern? Wenn ja, warum? Im folgenden Beitrag geht es um zwei Aspekte, die miteinander verknüpft werden: Husten und Honig. Warum hustet der Mensch überhaupt, wenn er erkältet ist und was kann Honig dagegen ausrichten – immerhin landet die süße Köstlichkeit im Magen und nicht in den Bronchien?

Wie kann Honig gegen Husten helfen?
Honig gegen Husten.

Der Verlauf eines Erkältungshusten

Normalerweise beginnt eine Erkältung mit einer laufenden Nase und mit Halsschmerzen. Husten gesellt sich erst dazu, wenn es den Viren gelingt, in die tieferen Atemwege vorzudringen. Haben sie es bis in die Verästelungen der Bronchien geschafft, kommt es zum Reizhusten. Ursächlich hierfür ist die Gegenreaktion des Körpers, indem er einen entzündlichen Prozess in Gang setzt, um die Virenflut einzudämmen. Allerdings geht das recht schnell vonstatten, somit bekämpft der Organismus zwar fix die Viren, doch die Sekretbildung hinkt hinterher. Der Husten ist also trocken.

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Hat sich ausreichend Schleim gebildet, geht der Husten in die produktive Phase über, Jetzt haben die Atemweg genug Schleim gebildet, mit dem die Erreger ausgeschleudert werden können. Ist die Infektion gebannt, wird die Sekretbildung wieder heruntergefahren, was sich gegen Ende einer Erkältung erneut mit einem trockenen Reizhusten bemerkbar machen kann. Durch die überstandene Infektion sind die unteren Atemwege noch sehr empfindlich und antworten sofort mit Husten, jetzt jedoch wieder mit normaler Sekretbildung.

Husten als Schutz

Eigentlich sollten wir über Husten dankbar sein, er ist Schutz und Reinigung zugleich. Die Oberfläche der Atemwege ist mit Flimmerhärchen (Zilien) ausgestattet, damit Erreger und eingeatmete Partikel aufgefangen werden können. Die Flimmerhaare sind in ständiger Bewegung und transportieren so die körperfremden Substanzen nach oben in die Rachenregion. So kann der Mensch diese Stoffe entweder ausspucken oder schlucken. Dieser völlig normale Reinigungsvorgang wird als “mukoziliäre Clearance” bezeichnet und läuft fast schon im Stillen ab.  

Manchmal sind Viren jedoch zu schnell oder zu aktiv für diesen Prozess. Kommt die mukoziliäre Clearance mit der Arbeit nicht mehr hinterher, kommt es zum Husten. Jeder kennt das versehentliche Einatmen eines Brotkrümels, der mit einem starken Huster wieder aus den Atmungsorganen hinaus befördert werden kann. Genauso verhält es sich auch mit Viren oder Bakterien. Der Hustenreiz soll die eingeschleppten Keime so schnell als möglich wieder ausschleudern.

Die Bronchien sind gut gerüstet.
Das Atmungsorgan schützt sich effektiv.

Ein Reflex mit einer Besonderheit

Husten kann willkürlich oder unwillkürlich hervorgerufen werden. Bei einer Erkältung geht das oft nicht. Es bildete sich zu viel abzuhustender Schleim, zudem plagen Betroffene meist nächtliche Hustenanfälle. Je nach Belastung obliegt es natürlich dem Patienten, ob er einen Arzt aufsucht, um mit einer medikamentösen Therapie seine Atemwege unterstützt oder ob er die Symptome einfach aussitzt. Ein ärztlicher Besuch ist unbedingt erforderlich, wenn sich beim Auswurf Blutbeimischungen zeigen, wenn der Husten ungewöhnlich lange anhält oder wenn sich hohes Fieber einstellt.

Antibiotika?

Das Therapeutikum ist in Verruf geraten, denn immer wieder ist medial die Rede davon, dass bei einer Erkältung zu häufig Antibiotika verschreiben werden würde. Honig gegen Husten tut es auch. Doch hier ist klar zu differenzieren: aus einer normalen, viralen Erkältung kann eine sogenannte “bakteriell Superinfektion” entstehen. Zu den auslösenden Viren gesellen sich dann noch Bakterien, sichtbar an verfärbtem Auswurf und erkennbar an starken Schmerzen beim Husten. Wir ein Keim nachgewiesen, ist Antibiotika oft das Mittel der Wahl – allerdings tatsächlich nur dann.

Bei starkem bakteriellen Befall kann Antibiotika verschreiben werden.
Antibiotische Medikamente sind bei einem normalen Husten nicht angebracht.

Hausmittel und ihre Wirksamkeit

Geht man von einem “normalen” Husten im Rahmen einer lästigen, aber harmlosen Erkältung aus, können Hausmittel durchaus Wirksamkeit zeigen. Allerdings gilt es zuerst zu unterschieden: Handelt es sich um einen trockenen oder einen produktiven Husten? Bei Letzterem werden Arzneipflanzen gewählt, die antientzündlich wirken, jedoch den Hustenreiz nicht unterdrücken. Bei trockenem Husten empfiehlt es sich, Extrakte zu wählen, die schleimhaltig sind und so den natürlichen Prozess unterstützen und das Abhusten erleichtern. Allgemein ist es wichtig, auf eine vitaminreiche, gesunde Ernährung zu achten, da das körpereigene Abwehrsystem einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen hat. Hinreichend Trinken ist ebenso anzuraten wie Ruhe und Schonung.

Honig gegen Husten

Bei einem beginnenden Husten (Reizhusten) kann Honig hilfreich sein. Die Inhaltsstoffe im Honig sind im Rahmen einer gesunden Ernährung ein Eckpfeiler. Um gegen die virale oder bakterielle Aktivität effektiv anzukommen, reicht “normaler” Honig eher nicht aus. Hier könnte Manuka Honig eine wertvolle Hilfe sein. Manuka Honig ist von hoher keimhemmender Aktivität, was sich sowohl nachweisen als auch ziemlich genau bemessen lässt. Der hauptsächliche Wirkstoff ist Methylglyoxal (MGO) und er kommt ausschließlich im Manuka Honig vor. Der Honig stammt aus Neuseeland und wird hierzulande in einer speziellen Form sogar in Kliniken zur Keimabwehr genutzt. Bei einem Husten die Verwendung von Manuka Honig eine sicher sinnvolle Option, zumindest als Unterstützung weiterer Maßnahmen.

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Was sagt die Wissenschaft?

Es gibt keine groß angelegte Studie über die Wirksamkeit “Honig gegen Husten”. Aber es gibt zahlreiche kleinere Untersuchungen, die zusammengefasst zeigen, dass das süße Produkt Linderung verschaffen kann. So etwa bei einer geprüften Arbeit über die Wirksamkeit von Honig gegen Husten bei Kindern. 

Quelle: http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2012/08/01/peds.2011-3075

In einer weiteren Studie mit 200 Kindern wurde Eukalyptushonig, Zitronenblütenhonig, Thymianhonig, Melissenhonig oder Salbeihonig verabreicht. Auch hier wurde von einem positiven Abschneiden des Bienenproduktes berichtet, nachzulesen in der Ärztezeitung:

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/atemwegskrankheiten/article/820595/husten-honig-guter-erkaeltungssaft.html

https://link.springer.com/article/10.1007/s00060-013-0014-x

Fenchelhonig

Eine ausgezeichnete Wirkung bietet echter Fenchelhonig. Dabei liegt die Betonung auf “echt”, denn häufig wird eine Honigzubereitung ebenfalls als Fenchelhonig angeboten. Echter, sortenreiner Fenchelhonig ist eine Delikatesse und stammt ursprünglich vom  Foeniculum vulgare – eben der Fenchelpflanze – ab. Hierzulande bauen nur wenige Landwirte die krautige Knolle an, deswegen gibt es zwar viele Honige mit Fenchelsirup, aber nur selten den echten Fenchelhonig. Sortenreiner Honig, der der Fenchelpflanze entspringt, enthält ätherische Öle, die beruhigend und lindernd auf gereizten Bronchien einwirken, was dem Husten entgegenwirkt.

Besonders bei Kindern wird gerne Fenchel genutzt, um sanft gegen die Symptome einer Erkältung entgegenzuwirken. Übrigens bietet Fenchel nicht nur bei Husten gute Eigenschaften, auch bei Verdauungsbeschwerden wird traditionell auf die Heilpflanze gesetzt – man denke nur an den Fencheltee bei Bauchkrämpfen,

Rezept Zwiebelhonig

Zugegeben, eine Delikatesse ist Zwiebelsaft mit Honig nicht. Doch die ätherischen Öle der Zwiebel in Verbindung mit den keimhemmenden Wirkstoffen im Honig erklären fast von selbst, warum Zwiebelsaft mit Honig ein altes und durchaus anerkanntes hausmittel bei Husten ist. hergestellt ist das traditionsreiche Mittel schnell:

1 Zwiebel schälen, in grobe, mittelgroße Stücke schneiden und in eine kleine Schüssel geben. So viel Honig zugeben, bis die Zwiebel bedeckt ist. Am besten über Nacht stehen lassen, so bildet sich aus dem Gemisch eine sirupähnliche Substanz, die sich teelöffelweise verabreichen lässt. 

Honig in Verbindung mit Zwiebeln oder Kräuter hilft gegen Husten
Kräutertee und Honig – eine gute Mixtur gegen Husten

Thymian-Honig-Tee

Um einen solchen Tee selber zu machen, lässt du rund 250 ml Wasser sprudelnd aufkochen und nimmst das Wasser vom Herd. Anschließend gibt du Thymian dazu und lässt das ganze abgedeckt für rund 10 Minuten ziehen. Siebe den Tee ab und lasse ihn handwarm abkühlen. Jetzt rührst du noch einen Esslöffel eines guten Honigs unter und hast somit schnell einen guten Tee mit Honig gegen Husten kreiert.

Bitte beachten Sie, dass Bienenprodukte bei einigen Personen allergische Reaktionen auslösen können.

Dieser Artikel dient der neutralen Information und zur persönlichen Weiterbildung und stellt keine medizinische oder diagnostische Empfehlung dar.

Diese Seite ersetzt auf keinen Fall eine Beratung / Behandlung bei einem ausgebildeten Arzt!

Ich bitte Sie, im Falle einer Erkrankung und vor einer Einnahme immer einen anerkannten Mediziner aufzusuchen!

Ich erhebe keinen Anspruch auf die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Informationen, ebenfalls übernehme ich keine Haftung für mögliche Schäden oder Unannehmlichkeiten welche sich aus einer Einnahme / Eigenbehandlung auf Grund der hier dargestellten Informationen ergeben sollten.

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